«Home of Triathlon» St. Moritz – Oliver Godo

Mein 2ter Triathlon (Sprintdistanz) sollte in St. Moritz sein. Ein sehr schöner jedermann Triathlon. Für mich hiess es das erste Mal 500m in einem See schwimmen. Also musste ich mir noch bei meinem letzten Hamburg Besuch (ITU Wochenende) einen Neo zulegen. Zum Glück für mich, gab es da gebrauchte 😊

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Meine erste Langdistanz! – Markus dAße

13.08.2017 3:30 Uhr! Es ist mitten in der Nacht und nun soll es losgehen…Wettkamptag!

Ich habe wenig und unruhig geschlafen, aber immerhin habe ich geschlafen. Ich bin noch nicht richtig wach und begebe mich wie automatisiert ins Bad, Zähneputzen, Duschen…Ich schaue in ein sehr ernstes Gesicht, die Anspannung ist mir anzusehen.

Während meine Frau nach mir ins Bad kommt, gehe ich bereits runter in die Küche. Frühstücken ist angesagt. Um die Uhrzeit nicht unbedingt ein Genuss, aber mein Müsli geht zu jeder Tages- und Nachtzeit. Auch das wurde schließlich im letzten Jahr reichlich ins Training eingebaut.

Während ich fast lethargisch mein Müsli schaufele, fallen meine Blicke immer wieder auf die Wettkampfutensilien wie Neo, Schwimmbrille, Chip etc… Besser noch mal alles kontrollieren.

Ich breche mein „Frühstück“ ab und gehe nochmal die ganze Ausrüstung durch. Alles wird nochmals in die Hand genommen und einem Check unterzogen. Nervös? Nein, ich bin die Ruhe selbst…

4:15 Uhr, meine Frau steht in der Küche und blickt mich fast mitleidig an und fragt ob alles ok ist. Selbstverständlich! Ich bin gut vorbereitet, habe gut trainiert. Mental, super drauf!

Ach, meine Frau kennt mich einfach zu gut. Ich habe Höllenrespekt und die Hosen voll, so!

4:30 Uhr, alle Sachen gepackt, nochmals kontrolliert und auf geht’s Richtung Wechselzone.

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IronMan in Braun-Weiß

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Für ca. 40 Mitglieder der Triathlonabteilung des FCSP war gestern die Premiere der Ironman-Langdistanz in Hamburg ein sehr langer Tag. Um kurz vor 7 Uhr morgens sprangen sie in die Alster und schwammen erst 3,8 km im Neoprenanzug durch Binnen- und Außenalster. Dann führte die 180 km lange Radstrecke durch die Nordheide und zweimal über die Köhlbrandbrücke bevor der abschließende Marathon über 42 km in vier Runden an der Alster entlang lief. An unserem IronSupport-Stand an der Alster gab es für jeden, der vorbei lief, eine Motivationsdusche mit Klatschen, Trillerpfeifen, Hells Bells und Anfeuerungsrufen. Das eigens für diesen Tag gebraute Charitybier Ironkiez wurde gegen eine Spende verkauft. Unsere ersten Finisher waren Patrick Roos mit einer Zeit von 9:34 h und Thorsten Schröder (Mr. Tagesschau), der sich damit auch einen Startplatz für die Weltmeisterschaft auf Hawaii sicherte. Kurz nach 21 Uhr kamen dann die letzten unserer Starter ins Ziel am Rathausmarkt. Alle bekamen den Spruch auf den Weg „You are an Ironman“.

Text: Karin Nitsch

Bilder: Holger Krupp, Philip Sperling, Tobias Knaack, Marvin Breddin

Neuer Jugendkoordinator

Neuer Jugendkoordinator gewählt: 

Auf unserer außerordentlichen Abteilungsversammlung am 12.05.2017 wurde Andreas Rinke zum neuen Jugendkoordinator gewählt, der sich jetzt euch vorstellen möchte:

Moin Moin,
mein Name ist Andreas Rinke, ich bin 46 Jahre alt, verheiratet und Vater von 3 Kindern. Ich bin eines der vielen Gründungsmitglieder unserer Triathlonabteilung.
Mit 13 Jahren begann ich Rennrad zu fahren und seit 1999 bin ich dem Triathlonsport verfallen. Die Abwechslung und die vielseitigen Trainingsmöglichkeiten gefallen mir besonders gut, so wird es im Training nie langweilig, denn egal was man trainiert, es macht einen immer ein bisschen besser.

Wie Triathlon so richtig geht, habe ich beim PV-Triathlon Witten (NRW) gelernt. Dort hatten wir hervorragende Trainingsmöglichkeiten und Trainer. Mit dieser Erfahrung und dem Wissen aus über 15 Jahren Triathlonsport und Training möchte ich unsere Jugendabteilung weiter auf- und ausbauen . Zu diesem Zweck haben Sportwart Chris und ich ein Konzept erstellt (siehe unten), das die Grundlage für die Weiterentwicklung unserer Jugendarbeit sein soll.

Ich möchte an dieser Stelle ebenfalls aufrufen und euch ermuntern, euch wie ich ehrenamtlich an der Entwicklung der Jugendabteilung (Young Rebels) zu beteiligen. Zusammen können wir mehr erreichen, denn in der Jugend liegt ein Teil der Zukunft unserer Abteilung. Zu diesem Zweck organisiere ich mich über die kollaborative Plattform ww.trello.com (Trello ist eine Software bzw. ein Tool, bei dem mithilfe von Boards Projekte organisiert werden. Innerhalb des Boards werden definierte und zugewiesene Aufgaben in Kartenform bearbeitet. Mehrere Personen können dabei ideal miteinander zusammenarbeiten und es ist auf einen Blick klar, was es für wen zu tun gibt, woran gerade gearbeitet wird und was bereits abgeschlossen ist.)

Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen:. Es gibt viel zu tun und wer Interesse hat, bei den Young Rebels ehrenamtlich mitzuarbeiten und Aufgaben wie Orga von Workshops, Betreuung an Renntagen, Schreiben von Rennberichten, Trainertätigkeit usw. zu übernehmen, der meldet sich bitte per Mail bei: andreas.rinke@fcstpauli-triathlon.de.

Euer Andi

Teamleiter Schwimmen / Radfahren / Laufen (Athletik)

Moin zusammen!

Auf dem Zukunftsworkshop wurden die Weichen für eine neue Trainingsstruktur gestellt: Ziel ist es dabei, den*die Sportwart*in in den Bereichen Schwimmen, Radfahren und Laufen (inkl. Athletik) durch Teamleiter zu unterstützen. Heute nun möchte ich euch die künftigen Teamleiter der jeweiligen Sparten kurz vorstellen.

Schwimmen – Annika Heuer

25 Jahre, Schwimmtrainerin seit 2010, Mitglied im FC St. Pauli seit 2015.
Annika stammt aus dem Allgäu und kommt ursprünglich vom Skilanglauf. Ihren ersten Triathlon absolvierte sie 2015 im Stadtpark in der Landesliga mit dem Team Triathlon Hamburger Hochschulen e.V. Ihre Lieblingsdisziplin ist das Laufen. Erfahrung beim Schwimmtraining hat sie vor allem im Kinder-/Jugendbereich sowie mit erwachsenen Anfängern. Nebenher war sie aktiv in der Wasserwacht als Rettungsschwimmerin und hat beim Hamburger Sportbund schon ein paar Kurse besucht. Im Herbst 2017 folgt jetzt die Trainer-C-Ausbildung. Auf Annikas To-Do-Liste steht der Gegen-den-Wind Triathlon in St. Peter-Ording, der SwimRun Engadin und irgendwann der Gore-Tex Transalpin-Run.

Rad – Silke Britz

40 Jahre, Mitglied im FC St. Pauli Triathlon seit 2013.
Silke fährt seit 2010 Rennrad (u.a. Cyclassics, Velothon, Alpen, RTFs) – Hauptsache dabei, dass der Spaß für Sie nicht zu kurz kommt. Später kam noch Laufen und Schwimmen dazu, so dass 2011 dererste Triathlon folgte. Als Organisationstalent hat Silke unsere Abteilung tatkräftig bei der Vorbereitung und Durchführung des diesjährigen Stadtparktriathlon unterstützt.

Laufen & Athletik – Carsten Balschat

47 Jahre alt, Hobby-Triathlet und Marathonläufer mit DOSB-Trainer-C und -B Lizenz, Mitglied im FC St. Pauli Triathlon seit 2011.
Carsten bringt viele Jahre Erfahrung als Trainer mit, u.a. für das Laufwerk Hamburg und für die AOK in den Bereichen Laufen-Aufbau, Tempotraining, Marathonvorbereitung und Athletiktraining. Seine Ziele für unsere Abteilung sind regelmäßiges Training für alle Leistungsstufen sowie zusätzliche Lauftreffs, Workshops und Lauftrainingslager.

Ich freue mich sehr, dass wir mit den drei Teamleitern erfahrene und motivierte Mitglieder gewinnen konnten, um unsere Abteilung fit für die Zukunft zu machen und den wachsenden Mitgliederzahlen gerecht werden zu können. Als Sportwart werde ich mich künftig vermehrt auf die administrativen Aufgaben wie die Ausweitung unseres Trainingsangebots konzentrieren und mich im operativen Bereich mehr zurücknehmen. Als erste Ansprechpartner bezüglich der bestehenden Trainingsangebote, Wünsche, Anregungen oder Kritik wendet euch bitte direkt an Annika (annika.heuer@fcstpauli-triathlon.de), Silke (silke.britz@fcstpauli-triathlon.de) oder Carsten (carsten.balschat@fcstpauli-triathlon.de). Damit ich immer auf dem aktuellen Stand der Rückmeldungen bin, nehmt mich bitte in Kopie (christoph.hasio@fcstpauli-triathlon.de).
Ich möchte mich bei unseren drei neuen Teamleitern bedanken, dass sie sich für unsere Abteilung engagieren und freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Annika, Silke und Carsten.

Noch eine Info zum Trainingsangebot: Wir sind momentan dabei, neue Konzepte für das künftige Training zu erarbeiten und ich werde euch daher in Kürze einen kurzen Fragenkatalog zusenden. Es wäre super, wenn ihr euch dann die Zeit nehmt die Fragen zu beantworten, damit wir das Trainingsangebot im Rahmen unserer Möglichkeiten optimieren können.

Sportliche Grüße
Chris

Christoph Hasio
Sportwart / Trainer
FC St. Pauli Triathlon Abteilung Triathlon

Tel.: +49(0)172 40 36 395
Mail: christoph.hasio@fcstpauli-triathlon.de

Mick beim 20. Arendsee Triathlon

Unser Mitglied Mick war am Wochenende auch mal wieder etwas in Sachen Triathlon unterwegs. Zwar wurde daraus eher ein Duathlon, dennoch konnte er wieder etwas Wettkampfluft schnuppern und eine super organisierte Veranstaltung mit familiärer Atmosphäre in der Altmark genießen. Lest hier seinen Wettkampfbericht.

2017 sollte mein Triathlonjahr werden. Neben einem 100x100m Schwimmen und zwei Mitteldistanzen wollte ich am 13. August triumphal nach 11:59:59 h auf dem Hamburger Rathausmarkt über die Ziellinie laufen. Zwei Erkältungen, ein Schienbeinkantensyndrom, 2 Monate Trainingsrückstand und jede Menge Frustschokolade später ist dieses Ziel in weite Ferne gerückt. Nachdem ich wieder schmerzfrei Fahrradfahren konnte, kam ein typisch deutscher Gedanke: Wenn ich dafür schon 95 Euro bezahlt habe, dann will ich auch etwas dafür haben. Und wenn die eigene Freundin aus dem Dorf kommt, welches an der Radstrecke liegt, dann wäre mir doch auch der Support sicher, oder? Also ging es für mich auf nach Arendsee!

Die Triathlonfüchse Osterburg richteten den 20. Triathlon im Luftkurort aus, dieses Jahr zum ersten Mal auch auf der Mitteldistanz. Wie in den Jahren zuvor, gab es neben der Halb-Eisen-Strecke auch Wettbewerbe auf der Sprint- und der Olympischen Distanz, sowohl als Einzel- und auch als Staffelstart. Einen Tag vorher hatten die Kids ihren großen Tag und absolvierten 200m schwimmen, 5Km radfahren und 1Km laufen. Während die Kids an Land und die MD Triathletinnen und Triathleten im Wasser starteten, begannen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über SD und ODistanz von der „Queen“ aus, einem Raddampfer, der regelmäßig den Arendsee befährt, den Wettkampf. Ein Hauch vom „Norseman“! 😉

Nach dem Schwimmen durch den Arendsee, folgte die Radstrecke. Diese führte zum überwiegenden Teil über die Bundesstraße 190, die (zur Freunde der vielen von LKW gebeutelten Anwohner, die immer noch eine Umgehungsstraße herbeisehnen … und vielleicht noch besseres Internet) komplett für den Triathlon gesperrt war. Nach drei Radrunden mussten wir noch auf der MD 2 Runden um den Arendsee laufen, bevor das Rennen auf dem Marktplatz enden sollte.

Und wie war das Rennen für mich? Nun, ich war lange nicht mehr so aufgeregt und hatte ganz schön Bammel mit meinen 15 Kg Übergewicht nicht im Ansatz mit den ganzen „Maschinen“ mithalten zu können, stellte die Veranstaltung ja schließlich auch die sachsen-anhaltinischen Landesmeisterschaften auf der Mitteldistanz dar. Aber schnell war ich im frischen Wasser und schon bald ertönte das Horn des besagten Raddampfers, gleichbedeutend mit dem Start des Triathlons. Nicht mehr denken – machen! Drei Bojen und viele Schlangenlinien später sprang ich, pantherhaft wie immer, aus dem Arendsee. Nach nur zwei Einweisungen, wo ich langzulaufen habe, war ich auch schon in der Wechselzone, schnappte mir mein Rad und ab ging es auf die Bundesstraße. Eigentlich konnte man die vollen 90 Km in der Aeroposition bleiben. Wie sagt dieser Instagram-Ultraläufer immer so blumig: Man konnte richtig BALLERN! … mir bereite das auch ziemliche Rückenschmerzen!

Aber jetzt nur keine Schwäche zeigen, schließlich gingen die 3 Runden auch 6 Mal durch Leppin, dem Dorf in dem das Elternhaus meiner Freundin steht. Nach dem Ortsschild hieß es: Bauch einziehen, gleichmäßig – kraftvoll treten und …lächeln! Ich wurde nicht enttäuscht. Das halbe Dorf wurde informiert, dass „der Bekloppte, der hin und wieder auch mit dem Rennrad die 170 Km aus Hamburg hierher fährt“ beim Triathlon teilnehmen würde. So wurde ich immer mit „Mick, Mick, Mick“-Sprechchören angefeuert, wenn ich Leppin durchfuhr, was wirklich mega geil war! Ich kriege immer noch nicht das Grinsen aus meinem Gesicht, wenn ich darüber nachdenke. Aber nach dem 6. Mal ging es dem Ende entgegen und nach dem zweiten Wechsel wollte ich das Laufen wenigsten noch einmal versuchen. Also rein in die Laufschuhe und ab um den Arendsee. Doch nach 2 Kilometern: Achillessehne links, Schienbein rechts und die nicht vorhandene Laufform sagten, ach was schrien mir zu, dass dies heute nichts mehr werden sollte. Also ging ich die Strecke wieder zurück, mit anfeuerndem Klatschten und Lächeln an alle Triathletinnen und Triathleten, die mir entgegenkam, aber auch einem traurigen Gemüt heute nicht ins Ziel kommen zu können. Wieder an der Wechselzone angekommen folgte der schwere Gang zum Zeitnehmer, um mich als „DNF“ zu melden und wenig später der Erste bei der Massage zu sein. Bei den freundlichen Deerns und Jungs war ich auch schon wieder zu Scherzen aufgelegt. Als ich diesen dann mein Leid über den abgebrochenen Wettkampf klagte, sagte plötzlich eine Stimme neben mir: „Stimmt, du warst der St. Paulianer, der in die falsche Richtung ging“. Niemand geringeres als Per Bittner, der in einer Zeit von 4:00:56 die Erstauflage der Mitteldistanz gewonnen hatte, lag auf der Massagebank neben mir. Wenigstens den Run auf die Massagebank, konnte ich an diesem Tag für mich entscheiden! 😉 Nach einem kurzen Plausch und einem gemeinsamen Foto, feierte ich noch Stefan ab, der als einziger weiterer St. Paulianer am Wettkampf teilnahm und mit einer Bombenzeit von 4:54:36h das Ziel erreichte. Seine nächsten Ziele sind nächste Woche die Transalp und in drei Wochen ein kleiner süßer Triathlon in Roth.

Meine Ziele sind auch klar und ebenso ambitioniert: Die wiedergewonnene Motivation nutzen, um wieder vollkommen fit zu werden und auf alle Fälle in 2018 beim 21. Arendsee-Triathlon das Ziel zu erreichen. Wenn ich bis dahin nicht fit werden sollte, dann würde ich mich freuen, wenn ich die Triahlonfüchse Osterburg als Streckenposten, Bananenreicher oder Kistenschlepper behilfreich sein könnte. Auch hier liegt die Zukunft weniger an Sponsoren oder Geldern, sondern schlicht an helfenden Händen. Aber natürlich würde auch dieser Triathlon noch einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer verkraften. Der „Zielsprecher“ kommentierte Stefans Zieleinlauf mit den Worten: „…und Stefan ist auch auch im Ziel von unseren Freunden aus St. Pauli. Stefan, wir würden uns freuen, wenn ihr nächstes Jahr mit ein paar weiteren Starterinnen und Startern teilnehmen würdet…“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

Mick

 

Du hast auch einen tollen Wettkampf hinter dir? Lass es uns wissen und schreib auch du einen Wettkampfbericht und sende diesen an: susan.glaess@fcstpauli-triathlon.de