Kay bei seiner ersten Sub2:30 OD in Norderstedt

Sub2:30, oder wie ich endlich eine OD unter 150 Minuten geschafft habe.

Für dieses Jahr hatte ich mir zwei Ziele gesetzt. Zum einen die Langdistanz in Roth und zum anderen eine OD unter 2:30 zu schaffen. Beim Testwettkampf in Itzehoe, brauchte ich etwa eine halbe Minute länger. In Kiel war es nicht anders. Mir gingen langsam die Möglichkeiten aus. Letzte Chance war der Start in Norderstedt.

Vor dem Wettkampf, in der Wechselzone, waren viele MitstreiterInnen aus der Abteilung, die Stimmung war echt toll. Die Unterstützung der MitstreiterInnen großartig. Der Start rückte näher. Nach einem Gruppenfoto ging es dann ins Wasser zum Einschwimmen.

Der Start verlief gut. Ich wurde zu hektisch, also hieß es die Ruhe zu bewahren. Ließ die Meute rechts von mir, immer die nächste Wendeboje im Blick. Auf der zweiten Runde schlug mein linker Arm gegen einen großen Gegenstand. Nach dem nächsten Schwimmzug schaute ich was es war. Ich hatte aus Versehen einen Helfer aus seinem Kajak gekentert, der nun neben mir im Wasser lag und nur meinte, er wollte mir den richtigen Weg weisen. War nett gemeint. Ich musste kämpfen, war nicht locker, musste beißen.

Aus dem Wasser hoppelnd, fragte ich eine unserer Supporterinnen am Weg zur Wechselzone: „Bin ich wieder der Letzte?“ „Nö, da sind noch einige im Wasser.“, oder so etwas in der Richtung.

In der Wechselzone wollte sich der Neo nicht so von mir trennen und die Socken wollten sich auch nicht so recht anziehen lassen.

Auf der Radstrecke gab es kein Halten mehr. Traf Sören und hielt einen kurzen Plausch.

Der Wechsel zum Laufen verlief reibungslos, so wie es sein sollte. Wurde schnell von einem Kay aus Bramstedt überholt. Wenn jemand schon den selben Namen trägt und in der selben, eher seltenen Schreibweise, fällt es schon auf. Kay war für mich Ansporn und es war gut so. Ich schaffte es wieder an Ihn heran zu laufen. Wir wechselten ein paar Worte. Am Ende der letzten Runde, lief es gar nicht mehr so gut. Er hätte mich locker hinter sich lassen können, wurde langsamer und meinte, dass er noch nie mit jemandem mit dem selben Namen ins Ziel gelaufen ist. Seite an Seite liefen wir zusammen über die Ziellinie.

Kay Ehlers vom Bramfelder Sportverein hat echten Sportsgeist bewiesen und damit meinen maximalen Respekt. So ist Triathlon für mich!

Uns Kay

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