Julia sprintet auf Platz 3 beim 1. GHI Triathlon in Hohenlockstedt

Abteilungsmitglied Julia Rieck schaffte es am 12. Juli 2009 beim 1. Triathlon des Gut Heil Itzehoe in Hohenlockstedt naheliegenderweise bei Itzehoe als erste FC St. Pauli-Triathletin überhaupt auf ein Treppchen: Sie absolvierte den Volkstriathlon (500m-20km-5km) in der klasse Zeit von 01:12:59 (00:09:05 00:40:06 00:23:46) und belegte damit den 3. Platz von 38 gewerteten Starterinnen. Herzlichen Glückwunsch! Unten der Wettkampfbericht von Kay, der – bei den Männern der Volksdistanz – ebenfalls am Start war. Der altdeutsche Turnergruß „Gut Heil“ ist übrigens schon seit 1840 geläufig.

Julia hat mich bei einem unserer Lauftrainings, am Montag um die Alster, gefragt ob wir nicht noch mal eine Sprintdistanz vor dem Dextro Energy Triathlon am letzten Juliwochenende, so als eine Art Koppeltraining absolvieren wollen. Gesagt, getan!

Ich wurde am Sonntagmorgen mir einer Tasse heißem Kaffee vom Treffpunkt abgeholt. Die Anfahrt verlief reibungslos, eine halbe Stunde vor dem Start haben wir tatsächlich noch Startplätze bekommen. Nun hieß es sich zu beeilen und ab ins Wasser. Die Startlinie bestand aus einer im Wasser gespannten Leine. Es wurde viel gescherzt und die Stimmung war ausgesprochen locker. Dann der Startschuss, das Wasser begann zu brodeln und alles strebte der Wendeboje am anderen Ende des Sees zu. Julia setzte sich vor mich und ich verlor sie aus den Augen.

foto-0099Der Weg aus dem Wasser war mit einem grünen Teppich gepflastert und unter reger Anteilnahme des Publikums strebten alle in Wechselzone. Julia hatte ihr Rad nicht weit von dem meinen abgestellt und machte mir Mut in dem sie sagte, dass ich sie eh mit dem Rad wieder einholen würde. Dies gelang mir nach einigen Kilometern tatsächlich auch.

Nach kurzer Überlegung ging es mir nur noch darum, für Braun-Weiss eine gute Zeit einzufahren. Am Anfang der Strecke ging es durch den Ort. Die in ausreichender Anzahl postierten Helfer achteten aufmerksam darauf, dass sich die TeilnehmerInnen nicht verfahren und waren sorgfältig bei der Sache. Nach zwei Drittel der Strecke wurde ich leider von einer Meute von fünf Radrasern eingeholt, konnte mich aber nach einigem um einander kreiseln mit zwei anderen wieder Richtung Wechselzone absetzen. Die Stimmung auf der Radstrecke war, wie auch auf dem gesamten Wettkampf, ausgelassen.

Alle Teilnehmer wurden von den Menschen am Wegesrand fleißig bepfiffen, bejubelt und begröhlt. Besonders ist mir eine Familie am Ende der Radstrecke aufgefallen, die es sich auf Gartenstühlen vor Ihrem Haus bequem gemacht hatte. Die Augen gingen groß auf als Sie das braun-weisses Totenkopftrikot an sich vorbei huschen sahen. Bei der nächsten Vorbeifahrt war der Jubel groß. Ob das etwas mit dem Retter T-Shirt zu tun hatte, welches der Sohnemann trug?

Wieder in der Wechselzone verlief alles reibungslos und es ging weiter auf einen Waldweg, über Feldwege zurück um zwei Ecken zum See. Zu meiner Freude hatte Julia wieder aufgeholt, und sagte augenzwinkert, dass Sie mich ja vielleicht noch einholen wird. Das Laufen klappte recht gut und ich konnte einige Plätze aufrücken. Aber auch der schönste Wettkampf muss einmal zu Ende gehen. Im Zieleinlauf war die Stimmung genauso super, wie auf der Strecke.

foto-0116Wenig Später sprintete auch Julia ins Ziel. Kurz darauf wurde sie von dem Menschen mit dem Mikrophon zum 3. Platz unter den Frauen beglückwünscht. Im Großen und Ganzen ein liebevoll organisierter Wettkampf mit tollen Zuschauern.

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