Ein Wochenende mit vielen Ooohs, Uuffss und Aaaahs: Die ersten Rookies-Challenges sind geschafft

Die ersten Rookie-Challenges (März 2018)

Gruppenbild mit Photobomb Flo

So, da war es nun, das erste Wochenende mit den ersten Herausforderungen in drei (!) Disziplinen.

Theoretisch wussten wir schon lange was auf uns zukommen wird:

Schwimmen: 300m: (Zeitenmessung über 3x 100m)

Radfahren: 10 km: (Zeitenmessung 2x 5km-Runde)

Laufen: 3km: (Zeitmessung 3x 1Km-Runde) – Achtung: Zeitverschiebung!

Ziel der Challenge war:  So kontinuierlich wie möglich (d.h. in gleichbleibender Geschwindigkeit) zu schwimmen, radeln und laufen → Je identischer die drei Zeiten, desto eher geht es aufs Siegertreppchen.

Einige Rookies waren cool,  andere nervös, nur wenige ahnungslos – aber egal, wir wussten: wir haben uns und die Paten – das wird super! Wir werden es alle schaffen!

It all started with…

Schwimmen

Los ging es nun im VAF-Bad: Ein bisschen Einschwimmen, ein bissel Herzrasen durch kleine Sprinteinlagen und zack: Startschuss. Zu dritt auf die Bahn gekuschelt und 12 Bahnen kraulen. Puh, es ist schwierig so kuschelig auf einer Bahn und dabei ganz gelassen gleichmäßig zu schwimmen.

Die Rookies absolvierten die  300m Strecke in Brust oder Kraul. Bei jedem hat es super geklappt. Alle haben locker bestanden und eine verdammt gute Figur gemacht. Jeder war ein bisschen stolz, das Schwimmen gerockt zu haben. Die heiße Dusche war mehr als verdient.

Mein persönliches Fazit: „Löppt, schwimmen kannste ja.“

Oder wie Torsten sagte: „… bei deinem Schwimmstil ist noch Potential.“  Ähm… nun gut. Und die folgende Siegerehrung unterstütze diese Aussage dann eindeutig.

Apropos Siegerehrung: die Platzverteilung war unerwartet, denn es gab 3 erste Plätze! Yeah.

Dann ging es schnell nach Hause, ein Toast mit viel Honig zwischen die Kiemen und auf geht’s zum…

Radfahren

In bester Laune haben wir uns dann um 15 Uhr an den Deichtorhallen getroffen. Wie immer gibt es diese verdammten Nachzügler… mit verdammt guten Ausreden. Gestartet wurden dann endlich um 15.15 Uhr bei lauen Lüftchen und zu zweit hintereinander weg – immer der Radfahr-Guru Silke hinterher.

An der Autobahn entlang ging es zügig nach Moorwerder bis zum Stilhorner Hauptdeich (wir hatten da auch schon lockere 16 km auf der Uhr). Dort wurden dann die Regeln und Strecke erklärt, Startnummern für Helm und Rad vergeben. Ich war eigentlich schon mit meinen Kräften durch… hätte jetzt auch nach Hause rollen können. Aber nein: die Challenge begann. Wir hatten noch 2,5 km zum rumtrödeln und Streckenbesichtigung. Dann bei Deich-Kilometer 12,5 der Start!

Silke zählt uns in den Start. Dabei legte sie ihren Arm schützend und aufmunternd auf unsere Schultern. Och, das tat schon gut.

Im Abstand von 30 Sekunden ging es dann auf die Strecke. Gas geben, aber wohl dosiert. Einige mit, viele ohne Radcomputer. (Ich hatte keinen Radcomputer, als Rennradanfänger hätte ich die Infos wahrscheinlich auch nicht verwerten können.)

Ich hatte das Gefühl, die Strecke endet nie, mein Hintern tat mir weh – am 2,5 km Wendepunkt gab es eine kleine Fotosession mit Flo und weiter…

Als ich nun am ersten 5km-Wendepunkt glückselig ankam, rief mir Torsten Worte entgegen… „Schalten, du musst schalten.“  …ich war etwas gelähmt… was soll ich jetzt bitte machen? Warum überhaupt – läuft doch! Der Gang ist super… Torsten rief nun wieder: „Schalten, Jenny!“ Ich war deutlich verzweifelt und rief: „Ja aber wohin?“  Ich habe keine Antwort bekommen; in diesem Moment sind alle Paten (vor Lachen) gestürzt und wälzten sich auf der Straße… ich bin lieber eingeheizt um den 2. Streckenteil hinter mich zu bringen… Ich etwas grummelig vor mich hin geschaltet, denn den  tollen hohen Gang der ersten 5 Kilometern habe ich nie wiedergefunden und die Kette knatterte auch etwas unglücklich.

Mit etwas wackeligen und müden Beinen kam ich nun nach 10 km am Ziel an. Ich habe versucht 100m zu laufen… Fazit: uff.  Na das kann ja lustig werden.

Gemütlich und freudestrahlend sind wir dann wieder in Richtung Deichtorhallen geradelt. Torsten und Jens (?) haben Svenja und mir dann noch die Vorzüge des Schaltens erklärt. Es fielen interessante Worte wie: Ritzel, großes Kettenblatt, Trittfrequenz, Blattwechsel und Übersetzung.

Gemerkt habe ich mir: Wer sich zu lange mit einer zu großen Übersetzung quält, überlastet seine Muskeln viel schneller …und hallo: ich muss ja noch laufen!

Fazit: Alle Rookies haben die Radfahr-Challenge easy, sturzfrei und glücklich hinter sich gebracht. Nur der ein oder andere Po leidet noch heute.

Ach und eine Erkenntnis zur Siegerehrung: „Schalten und Schmerz ist nur vorübergehend, der Sieg jedoch ist für immer.“

…und weiter geht es am Sonntagmorgen (um eine Stunde beraubt) mit…

Laufen (i like to move it, move it)

Topfit (und von den Tücken der Zeitumstellung weitestgehend verschont) trafen sich die Rookies um 10.30 Uhr bei Torsten zuhause in der Küche. Es gab eine kurze Ansage zum Ablauf und schon trabten wir bei bewölktem Himmel locker los.

Markus übernahm die Truppe Rookies und es ging zum kurzen Aufwärmtraining mit hipper Movemusik an den Kuhmühlensee.

Torsten gab uns die Einweisung zur Strecke. Und wir alle fragten uns: Einmal rum sollte 1km sein? Uff, das sah viel läääänger und weiter aus.

Dann ging es auch schon wieder los: Vanessa und Torsten waren unser Start und Ziel: in 30 Sekunden Abständen wurden wir losgeschickt. Ich bin einfach durchgeschrubbt… wie immer. Augen zu und durch: ich hasse laufen. Immer. Versprochen.

Wir sind ein verrücktes Rookieteam, auch beim Laufen glich die Siegerehrung einer Wundertüte.  Die bestplatzierten Rookies hatten gerade mal eine Differenz von 7, 4 oder 2 Sekunden im Rundenvergleich. Wow.

Die erste Challenge war super. Wir haben viel gelacht. Wir haben viel gelernt. Wir haben viel gestöhnt …und wir haben alle gemerkt: you´ll never swim, bike and run alone.

Jetzt geht es in den April – der verspricht hart und intensiv zu werden. Aber: Die Rookies freuen sich darauf.

Forza und braun-weiße-Grüße von Rookie-Jenny

 

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