Meine erste Langdistanz! – Markus dAße

13.08.2017 3:30 Uhr! Es ist mitten in der Nacht und nun soll es losgehen…Wettkamptag!

Ich habe wenig und unruhig geschlafen, aber immerhin habe ich geschlafen. Ich bin noch nicht richtig wach und begebe mich wie automatisiert ins Bad, Zähneputzen, Duschen…Ich schaue in ein sehr ernstes Gesicht, die Anspannung ist mir anzusehen.

Während meine Frau nach mir ins Bad kommt, gehe ich bereits runter in die Küche. Frühstücken ist angesagt. Um die Uhrzeit nicht unbedingt ein Genuss, aber mein Müsli geht zu jeder Tages- und Nachtzeit. Auch das wurde schließlich im letzten Jahr reichlich ins Training eingebaut.

Während ich fast lethargisch mein Müsli schaufele, fallen meine Blicke immer wieder auf die Wettkampfutensilien wie Neo, Schwimmbrille, Chip etc… Besser noch mal alles kontrollieren.

Ich breche mein „Frühstück“ ab und gehe nochmal die ganze Ausrüstung durch. Alles wird nochmals in die Hand genommen und einem Check unterzogen. Nervös? Nein, ich bin die Ruhe selbst…

4:15 Uhr, meine Frau steht in der Küche und blickt mich fast mitleidig an und fragt ob alles ok ist. Selbstverständlich! Ich bin gut vorbereitet, habe gut trainiert. Mental, super drauf!

Ach, meine Frau kennt mich einfach zu gut. Ich habe Höllenrespekt und die Hosen voll, so!

4:30 Uhr, alle Sachen gepackt, nochmals kontrolliert und auf geht’s Richtung Wechselzone.

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