Roth ist geil!

Unser Mitglied Angie war bei der legendären Challenge Roth am Start und das Fazit ihres Berichts ist: „Roth ist geil!“
Liebe Freunde, es ist zwar mittlerweile schon fast zwei Wochen her, aber trotzdem bei mir noch so präsent, dass ich gerne ein, zwei (oder 100-200) Worte über mein sportliches Highlight 2018 loswerden mag. Die #ChallengeRoth ! Für alle Nicht-Triathlon Freunde: das ist ein Langdistanz Triathlon (also 3,8km Schwimmen, 180km Rad und 42km Lauf) in, um und bei dem Ort Roth. Gilt als Triathleten-Traum und zählt zu den „Muss ich gemacht haben“-Triathlons. Und ich kann sagen: zu Recht! Warum das so ist und welche Erfahrungen ich aus dem Wochenende ziehe, hier einmal in gewohnt „Angie kurz“:
1. Roth ist geil!
2. Es kommt immer anders und vor allem als ich denke!
3. Auch mit Bauchkrämpfen auf den ersten 400 Schwimm-Metern geht es weiter (sind dann glücklicher Weise auch wieder weggegangen)
4. Das Event/der Wettkampf lebt von den vielen tollen Helfern an jedem einzelnen Posten (Strecke, Messe, Helferzelt, …)
5. Latente Übelkeit ab Radkilometer 40 ist einfach mal nicht so cool. Im Kopf schon das nicht-finishen besiegelt und dann nach knapp 180km vom Rad gestiegen und trotzdem losgelaufen – wie der eigene Kopf einen austricksen kann!
6. Roth ist geil!
7. Den anstrengendsten Marathon meines Lebens gelaufen (eher gegangen)
8. Trotz der Anstrengung bei jedem Verpflegungsstand aufgrund der Helfer ein kurzes (vielleicht auch eher gequältes oder innerliches :D) Lächeln im Gesicht gehabt
9. Supporter, Motivatoren und Tröster an/auf der Stecke: unbezahlbar! Danke!
10. Roth ist geil!
11. Erlebnis vor Ergebnis (hat jemand im genau richtigen Augenblick zu mir gesagt)
12. Den Zielbogen zu sehen und zu wissen, dass man Großes geschafft hat. Tausend Gedanken und dann mal kurz gar nichts mehr. Wer mich kennt, weiß, dass das nicht häufig bei mir vorkommt
13. Lied bei meinem Zieleinlauf: Girls just wanna have fun (Cyndi Lauper) – mehr ging nicht!
14. Roth ist geil!!
Tausend Dank an alle Beteiligten! Helfer, Orga, Supporter!! Und natürlich in der Vorbereitung allen Trainern und Freunden! Insbesondere an Bettina für deine nicht versiegende Geduld! Es lief nicht immer alles nach Plan bei mir (ein wenig untertrieben), aber irgendwie lief es. Aber, und das ist ebenso wichtig – gerade bei einem Wettkampf dieser Größenordnung – wäre es mir körperlich nicht möglich gewesen zu finishen, ich hätt’s gelassen. Der restliche Kampf hätte dann im Kopp stattgefunden.
An dieser Stelle außerdem großes Sorry an alle lieben Freunde für mein etwaiges nicht-Melden oder spätes Antworten auf Nachrichten in den letzten Wochen/Monaten. Ich gelobe Besserung.
So, und nun ist Sommer. Ihr findet mich schleichend um die Alster, beim Yoga, SUP oder der Kneipe um die Ecke! Girls just wanna have fun!
Liebst, Eure Angie
#daszielistdasziel #kenndeinziel
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Unser Mitglied wurde IRONMAN Vize-Europameister und fährt nach Hawaii!

Hammer! Unser Mitglied Patrick/Patti wurde beim Ironman Frankfurt Vize-Europameister seiner Altersklasse und hat sich einen der begehrten Slots für den Ironman Hawaii gesichert! Die ganze Abteilung freut sich mit ihm!

 

Und hier sein Rennbericht über seinen großen Tag:

IRONMAN Vize-Europameister!!!
Es ist wie ein Traum, den ich immer noch nicht glauben kann, auch wenn die Trophäe vor mir steht!
Hätte mir das jemand vor einem Jahr erzählt, hätte ich ihn ausgelacht. Doch 8 Jahre nach meinem ersten Marathon und 4 Jahre nach meinem Triathlon-Debüt habe ich genau das gestern erreicht.

Mein Ziel war es beim IRONMAN in Frankfurt einen Slot für die Weltmeisterschaft auf Kona zu ergattern. Um dieses Ticket sicher zu erringen, galt es mindestens den 12. Platz in meiner Altersklasse zu erreichen.

Das Rennen startete durchwachsen. Schwimmen ist nicht meine Stärke, doch nach dem Testschwimmen, dass ich in knapp über einer Stunde beendete, war ich guter Dinge, dass ich es unter einer Stunde schaffen könnte. Beim Australien Exit nach 1500m zeigte mir ein Blick auf die Uhr, dass das nichts werden würde. Vor meinem inneren Auge sah ich schon meinen Slot davonschwimmen während ich die restlichen 2300m hinter mich brachte. Die tiefstehende Sonne mache es fast unmöglich die Bojen zu erkennen. Es war ein Krampf und ich war froh als ich wieder den sandigen Boden unter meinen Füssen hatte. Bei 1:01 stoppte die Uhr. Gar nicht so schlecht wie befürchtet.

Nach schnellem Wechsel ging es auf die 185 Kilometer lange Radstrecke.
Was war das eigentlich mit der Wettervorhersage? Windstill? Von wegen! Bis Friedberg gab es gefühlt nur Gegenwind. Das Feld war relativ dicht und es war unmöglich sich davon zu lösen. Also im erlaubten Abstand dran gehängt. Einige nahmen es mit dem Abstand nicht ganz so genau, aber die Kampfrichter waren recht streng und verteilten munter Zeitstrafen.
Irgendwann zerfiel das Feld immer mehr und es wurde recht einsam auf der Strecke. Ich konnte allerdings überhaupt nicht einschätzen, wie viele Athleten meiner Altersklasse vor mir waren. 10? 20? 30?
Die Zahlen auf meinem Radcomputer waren eher am unteren Ende des geplanten Race-Pace. Auf der 2. Runde wurde es dann wirklich zäh und mühsam. Wie soll ich mit den Beinen noch einen guten Marathon laufen? Der 36er Schnitt wird auch kaum zu halten sein. Wieder negative Gedanken: „Das reicht doch niemals“.
Dann der absolute Hammer! Am Wendepunkt in Friedberg liegt keine Zeitnahmematte und so kann ich einen Athleten vor mir sehen, der dies eiskalt ausnutzt und gut 4 Kilometer abkürzt indem er auf die andere Straßenseite wechselt. Was für ein Pisser! Die Wut im Bauch gibt neue Kraft!
Noch einmal den Heartbreak Hill hoch und jetzt nur noch runter nach Frankfurt rollen, endlich runter vom Rad. 5 Stunden und 6 Minuten lagen voll im Plan. Aber reicht das?

Am Ausgang der Wechselzone standen meine Freundin Michelle und meine Eltern: „du bist 8er!“. Hab ich mich verhört? Ja, bestimmt.
Wie immer bin ich viel zu schnell angegangen. Ich wollte einen 3 Stunden Marathon laufen. Aber die Pace war deutlich schneller. Das rächt sich! Aber wirklich langsamer wurde ich nicht. 1. Runde viel zu schnell.
Nach der ersten Runde wartete mein Coach: „Patti, du bist 5.!“ What the fuck!?! Jetzt setzte der Ehrgeiz ein. Ich will einen Podiumsplatz, ich will endlich auch mal einen Pokal.
Wenn ich es jetzt nicht brutal verkacke, dann ist Kona sicher. Nach 30 Marathonläufen weiß ich, dass ich laufen kann. Die Endorphine drehen hoch …und das Koffein, das ich mir kontinuierlich einflösse, tut seinen Dienst. Nach dem Halbmarathon bin ich bereits auf dem 4. Platz und habe nur 30 Sekunden Rückstand auf den Dritten.
Doch jetzt schlägt die Sonne zu. Es ist später Mittag und die Sonne brennt gnadenlos. Schatten ist auf der Laufstrecke Mangelware. Die Kräfte beginnen zu schwinden. Der Pace sinkt und von den 3 Stunden habe ich mich lange verabschiedet. Jetzt bloß nicht einbrechen! Kühlen, kühlen, kühlen. An jeder Verpflegungsstation nehme ich 4-5 Schwämme und Eis. Die 3. Runde bringt mich an meine körperlichen Grenzen.
Dann passiere ich wieder meinen Coach: „Du bist Zweiter und hast 2 Minuten Vorsprung!“. Das Wort „Vize-Europameister“ wird mein Mantra, das mich über die letzten 10km bringen soll. Ich laufe nur noch in Trance. Der berühmte Tunnel. Noch 2 Kilometer, noch einmal über die Brücke, noch einmal die Wechselzone passieren. Es geht auf die Zielgerade. Der Römer, der Zielbogen, ich brülle alles raus. WIE GEIL IST DAS DENN! Ich bin fix und fertig. Bei 9:20:27 stoppt die Uhr. Will nur noch ins Eisbecken…

Doch ich muss zur Dopingkontrolle!
Eine ermüdende Prozedur und auch ein bisschen erniedrigend. Aber gut, muss sein. Im Raum der Kontrolle bricht dann mein Kreislauf zusammen. Als es wieder einigermaßen geht, bringe ich die Prozedur hinter mich. Ich bin in bester Gesellschaft von Patrick Lange und Daniela Ryf. Nach einer Stunde habe ich es geschafft. Ins Eisbecken will ich allerdings nicht mehr. Schnell duschen und zur Massage und dann von den Liebsten in Empfang genommen werden.

Am Abend ging es dann noch mit Michelle zum Empfang der letzten Finisher. Die Atmosphäre war Gänsehaut pur. An Schlaf ist sowieso nicht zu denken, das Koffein tut weiterhin seinen Dienst.

Und heute dann habe ich ihn wirklich bekommen! Den Hawaii-Slot. Ein Traum wird war. Ein Traum den ich lange für unerreichbar hielt. Und ich bin Vize-Europameister! Einen Traum, der so kühn ist, dass ich ihn noch nicht einmal geträumt habe. So abgedroschen es klingen mag, aber der IRONMAN Slogan ist wahr: ANYTHING IS POSSIBLE!

Ich möchte mich auch noch einmal bei allen bedanken, die mich  supportet haben! Es ist unglaublich, wie viel Nachrichten ich in den letzten 24 Stunden bekommen habe. Ich bin echt gerührt! Vielen Dank!!!

Vielen Dank an alle die an der Strecke, online und am TV mitgefiebert haben! Vielen Dank an Mättz von Running Green, der mir offensichtlich den perfekten Trainingsplan auf den Leib geschneidert hat! Vielen Dank an Freunded Verwandte, die ich die letzten 8 Monate vernachlässigt habe! Und natürlich vielen Dank an Michelle, die immer mehr an mich glaubt, als ich an mich selbst. Die mich immer unterstützt, mitfiebert, supportet, tröstet und einfach diesen Irrsinn mitmacht! Es geht nach fuckin‘ HAWAII!!!! und

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19. Stadtparktriathlon – die Sommeredition

Statt kühlem Regen 25 Grad warmes Wasser im Stadtparkbad und Neoverbot: Die rund 1.400 Teilnehmer des 19. Stadtparktriathlons konnten sich am 10. Juni 2018 über ein Finish bei sommerlichen Temperaturen freuen. Der traditionelle und sehr beliebte Wettkampf im Hamburger Stadtpark wurde in diesem Jahr bereits zum vierten Mal von der Triathlon-Abteilung des FC St. Pauli organisiert und ausgerichtet.

Um 8 Uhr morgens fiel der Startschuss für den Triathlonnachwuchs. 138 (111 Finisher) Schüler A, B, C und die Jugend B, später dann auch die älteren A-Jugendlichen, schwammen auf unterschiedlichen Distanzen durch das Naturbad-Becken, drehten ihre Rad-Runde(n) um den Jahnring und liefen durch den Stadtpark, um zusammen mit ihren Eltern das Finish im Ziel am Modelbootbecken zu feiern.

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Wir können auch Fussball!

Unser Team Triathlon gewinnt bei der Sankt Pauliade einen sensationellen 3. Platz.

Einmal im Jahr wird die Sankt Pauliade, bei der diverse Abteilungen unseres magischen FCs gegeneinander kicken, veranstaltet.

Dieses Jahr gingen Teams der Abteilungen Roller Derby, Tischfußball, Handball, Schiedsrichter, FC Lampedusa, Marathon, Schach, Boxen, Frauen/Mädchen Fußball, Herren Fußball, Dart und die Triathlonabteilung an den Start.

Gespielt wurde jeweils in 2 Gruppen a 6 Mannschaften, die Spielzeit betrug 12 Minuten.

Am Sonnabend waren, ausgerüstet mit den roten Helfershirts vom Stadtparktriathlon, für die Triathlonabteilung Frank(TW), Markus(K), Kathrin, Markus, Max, Lina, Holger, Jonathan, Lars, Mark und Max, gecoacht von Tom, dabei und hatten viel Spaß. Es war eine gute Mischung aus Erfahrung und Unbekümmerheit. 😉 Weiterlesen

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Vom Rookie zum Finisher! Der Wettkampfbericht von Ex-Rookie Christiane

Ein alter Theaterglaube besagt, dass eine schlechte, pannenreiche Generalprobe ein gutes Omen für eine gelungene Premiere ist. Umgekehrt gilt natürlich auch: Eine perfekte Generalprobe sollte eine Warnung sein. Und beim Triathlon? Meine Generalprobe war super…

Morgens um 7:30 Uhr trafen wir uns an der S- Bahn Rothenburgsort. und radelten locker Richtung Vierlanden zum Oortkartener See. So friedlich wie zumindest ich ihn in Erinnerung hatte – davon war nichts mehr zu spüren. Durchsagen, Autos, viel Gewusel, Rennräder….. Jeder und jede schien zu wissen, wohin und was zu tun war. Und: Vor der Wechselzone noch mal im Einteiler auf das Dixie-Klo bei gefühlten 60°C… Auch eine kleine Herausforderung…. Überhaupt die Wechselzone: Acht Fahrräder auf einen Fahrrad- Ständer? Und wo soll dann meine Tasche noch hin? Vor einer Woche war da aber viel mehr Platz! Irgendwann ging es dann aber endlich los und zwar mit dem Schwimmen. Der See hatte knapp 22°C – für die Liga gab es später dann Neoprenverbot. Wie schön, dass im See erst mal Ruhe ist und Zeit den Kopf wieder ruhig zu bekommen. Ausstieg und anschließend barfuß über den Acker hoppeln. Jetzt bloß nicht hinfallen, dann lachen alle, würde ich ja auch! Fahrrad runter von der Stange und Schuhe an mit bebenden Händen. Socken lasse ich weg. Werden überbewertet! Zunächst ist auf der Radstrecke noch alles wie es sein soll. Ich überhole sogar zwei Athletinnen, Wende, Rückweg und ich bin mental schon fast auf der Laufstrecke, als ich ein ungesundes Geräusch am Hinterrad höre. Folge: Speiche kaputt und ich muss nun wirklich laufen. Aber die Wechselzone ist bereits in Sicht. Laut Tacho befinde ich mich bei km18. Den wartenden Paten rufe ich leicht verzweifelt zu: „Mein Rad ist kaputt!“ Antwort: „Egal! Lauf los!“ Als ob ich das nicht schon getan hätte! Weiterlesen

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Sportwart und Team

Ihr habt Fragen zum Trainingsangebot der Abteilung? Wollt Lob und Kritik loswerden? Oder euch vielleicht sogar selbst in den Trainingsbetrieb einbringen? Meldet euch – hier sind eure Ansprechpartner:

Sportwart und Schwimmtraining – Steffen Tolzmann (steffen.tolzmann@fcstpauli-triathlon.de)

Radtraining – Silke Britz (silke.britz@fcstpauli-triathlon.de)

Mitglied im FC St. Pauli Triathlon seit 2013.
Silke fährt seit 2010 Rennrad (u.a. Cyclassics, Velothon, Alpen, RTFs) – Hauptsache dabei, dass der Spaß für Sie nicht zu kurz kommt. Später kam noch Laufen und Schwimmen dazu, so dass 2011 der erste Triathlon folgte. Als Organisationstalent hat Silke unsere Abteilung tatkräftig bei der Vorbereitung und Durchführung des Stadtparktriathlon unterstützt.

Lauf- & Athletiktraining – Carsten Balschat (carsten.balschat@fcstpauli-triathlon.de)

Hobby-Triathlet und Marathonläufer mit DOSB-Trainer-C und -B Lizenz, Mitglied im FC St. Pauli Triathlon seit 2011.
Carsten bringt viele Jahre Erfahrung als Trainer mit, u.a. für das Laufwerk Hamburg und für die AOK in den Bereichen Laufen-Aufbau, Tempotraining, Marathonvorbereitung und Athletiktraining. Seine Ziele für unsere Abteilung sind regelmäßiges Training für alle Leistungsstufen sowie zusätzliche Lauftreffs, Workshops und Lauftrainingslager.

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Ein Wochenende mit vielen Ooohs, Uuffss und Aaaahs: Die ersten Rookies-Challenges sind geschafft

Die ersten Rookie-Challenges (März 2018)

Gruppenbild mit Photobomb Flo

So, da war es nun, das erste Wochenende mit den ersten Herausforderungen in drei (!) Disziplinen.

Theoretisch wussten wir schon lange was auf uns zukommen wird:

Schwimmen: 300m: (Zeitenmessung über 3x 100m)

Radfahren: 10 km: (Zeitenmessung 2x 5km-Runde)

Laufen: 3km: (Zeitmessung 3x 1Km-Runde) – Achtung: Zeitverschiebung!

Ziel der Challenge war:  So kontinuierlich wie möglich (d.h. in gleichbleibender Geschwindigkeit) zu schwimmen, radeln und laufen → Je identischer die drei Zeiten, desto eher geht es aufs Siegertreppchen.

Einige Rookies waren cool,  andere nervös, nur wenige ahnungslos – aber egal, wir wussten: wir haben uns und die Paten – das wird super! Wir werden es alle schaffen!

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