Burkhardt auf dem Weg zum Ultra: 50-km-Lauf auf der B73 in Neugraben.

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Zum 100. Geburtstag des HNT – HNF fand am 19.06.2011 ein 100 km und 50 km Lauf auf der B73 in Neugraben statt.

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Da ich in Neugraben wohne durfte Braun Weiß bei diesem Jubiläumslauf nicht fehlen.Am Sonntag klinelte mein Wecker ein paar Stunden früher als sonst.Um 5:30 Uhr war die Nacht für mich zuende und meine unmittelbare Wettkampfvorbereitung fing an.

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Am Wochenende singen in Neugraben um diese Zeit nur die Vögel. Ich machte unser Radio in der Küche an, um zu hören wie wird das Wetter. 06:05 Uhr, als ich den Nachrichensprecher hörte, wollte ich zurück ins Bett, denn er verkündete für den Vormittag bis zu Abend Regen und sehr viel Wind, was wir alle miterleben konnten. Ohne Braun Weiß auf der B73 – das geht nicht, zumal sich ein kleiner Fanclub von der Fußballabteilung des FC St. Pauli in Braun Weiß Ecke Falkenbergsweg postieren wird, um mich anzufeuern. Also gingen meine Wettkampfvorbereitungen weiter. Früstückstich decken, Brötchen aufbacken und Silvia wecken, so dass ich um 6:20 die ersten Kolehydrate zu mir nehmen konnte, denn davon werde ich heute sehr sehr viele brauchen. Meine Laufklamotten packte ich schon am Samstag zusammen. Jetzt fehlte nur noch meine Wettkampfverpfegung: 10 kleine Flaschen à 125 ml mit Maxi Energy HIGH5 gefüllt, 10 mal Energy Gel,0,5 l Cola, 2 Energy Riegel und eine Banane – das musste noch in meine Tasche. Da Neugraben nicht so groß ist, konnte ich zum Start zu Fuß gehen. Um 08:10 kam ich dort an. Jubelte ersteinmal den 100 km-Läufern zu, denn die starteten schon um 6 Uhr. Respekt, waren meine Gedanken. Etwas später gab ich meine Marschverpflegung an den dafür vorgesehenen Stand ab. Um 09 Uhr fiel für mich der Startschuss. Die ersten 23 km machen richtig Spaß zu laufen, die Zeit von 1:28 h war okay und zu dritt führten wir im Wechsel das Feld an. Dann begann es zu schütten – innerhalb von wenigen Sekunden waren wir total nass, und der Wind frischte auf, es wurde kalt. Für einen Ultralauf ist so ein Wetter Gift. Das einzige Süße, was ich in den nächsten Kilometern erwarten konnte, war mein Energy Gel am Verpflegungspunkt. Je länger ich unterwegs, war um so wenieger Spaß machte es mir, bei km 41 wollte ich sogar aufgeben und musste ein paar Meter gehen, da sich meine Arm-, Bauch- und Beinmuskelatur durch die Nässe und Kälte unangenehm verkrampfte. Das nutzten mein Begleiter aus und liefen mir davon. Nach 3:58 h min und geschafften 50 km kam für mich als Dritter der erlösende Zielstrich. Zwei Flaschen Maxi Energy und 2x Gel sind nach 50 km übrig geblieben und ich war total erledigt. Jetzt werde ich erst einmal ein paar Tage Pause machen. Am Donnerstag werde ich ein paar km auf dem Rad versuchen.

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