Braun-Weiß rockt Braunschweig

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Bild: Markus Kleinostendarp

Der Auftritt unseres Ligateams beim vierten Start der Augath-Liga beim 7. Öffentlichen TTB-Triathlon des Triathlon Teams Braunschweig e.V. am 19. Juli 2009  war noch erfolgreicher als  erhofft (dank eines ungemein  starken Torben und den gewohnt schnellen Lars und Jan), wurde aber von dem massiven, glücklicherweise für uns glimpflich verlaufenden Autobahnunfall auf der A2 zwischen Brownschweig und Hannover überschattet. Hier der Bericht von Jan:

Gestern wars wieder soweit. Diemal fuhren wir mit diversen Fahrgemeinschaften gen Braunschweig, Heidberger See. Obwohl der Startschuss erst um 13:30 Uhr fiel, mußten alle bis 10:45 Uhr eingecheckt sein. Auf meine Rückfrage warum verwiesen mich die Wettkampfrichter auf den Verein und der Verein auf die Wettkampfrichter… Das ist schon eine sehr praktische Regelung, wenn an besagtem Tag schlechtes Wetter prophezeit wird und es so gut wie keine Unterstellmöglichkeiten in diesem Park gibt. Im nächsten Jahr soll aber alles besser werden und der Triathlon in die Innenstadt verlagert werden.

Malte und Stefan bekamen auch prompt eine Verwarnung für zu spätes Check in, obwohl die Wechselzone um diese Zeit fast Menschenleer war… Naja, ist ja nichts wirklich schlimmes passiert.

War glücklicherweise keine Zeitstrafe.

Zum ersten Mal dabei war heute Torben, der mit seinem phantastischen Pauli-Liga-Debüt sofort mit der Bestzeit brillierte!

In den 2,5 Stunden hatten wir dann jedenfalls ausreichend Zeit uns auszutauschen und uns auf das, was nun kommen sollte, seelisch vorzubereiten. Torben warnte schon im Vorfeld, dass die Rad und Laufstrecke wider der allgemeinen Erwartung wohl doch nicht brettflach sei, was sich später noch bestätigen sollte.

13:35 wurde dann, etwas verspätet das Rennen angeschossen. Zunächst gings 3 Runden a 500m durch besagten See mit jeweils kurzem Strandlauf in jeder Runde. Nach eine ersten und anstrengenden Boxrunde zog sich das Feld dann auch erwartungsgemäß auseinander, was das Schwimmen doch wesentlich erträglicher machte. Leider mußten wir unsere Badekappen gegen hellblaue Werbeträger eintauschen. Nur Torben blieb rebellisch, was sicherlich auch mit ein Grund für seine phantastische Schwimmzeit ist ;o)

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unbenannt2 Lars und ich laufen die Rampe hoch


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Stefan

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Malte (Leider habe ich kein Bild von Jörn)

Der Regen vereitelte weitere Bilder…
Dann gings ca. 100m steil bergauf in die Wechselzone. Lars war kurz vor mir aus dem Wasser gestiegen und wir gingen so fast zusammen auf die Radstrecke. Hierzu muß ich sagen, dass der Wettergott offensichtlich gnädig gestimmt war und mich auf der Radstrecke verschonte. Wie von Torben erwähnt gings eigentlich kaum über flache Strecken, sondern immer mehr oder weniger bergauf oder ab. Ein mäßiger Wind rundete die Sache ab und machte das Radfahren zur Kraftprobe.

Sehr zufrieden konnte ich mit einem Schnitt von über 34 wieder in die Wechselzone.

Hier fings dann auch promt an zu regnen. Zunächst nur leicht, öffnete der Himmel dann im Laufe meiner ersten von vier Runden dann immer mehr die Schleusen und was anfangs noch als relativ angenehm war ließ nun den Trisuite am Körper kleben und die Schuhe volllaufen. Auch die Laufstrecke kann als hüglich und kurvig bezeichnet werden, aber die Stimmung am Rand war trotz Regen prima. Am Anfang der dritten Runde flog Lars, den ich auf dem Rad nicht mehr gesehen hatte an mir vorbei und holte sich so seinen verdienten zweiten Platz in der Mannschaftswertung. Die ganze Zeit rechnete ich (und Lars gings genauso, wie er hinterher äußerte) eigentlich mit Stefan Faix, der aber wider erwarten heute nicht überholte. Mag es am noch ungewohnten Zusammenspiel von neuem (Super-Hightec-)Roß und Reiter oder auch einfach daran gelegen haben, dass man halt nicht jeden Tag in Höchstform ist. Nächstes Mal wird er dann wahrscheinlich wieder wie gewohnt abräumen. In der letzten Runde wurde ich flitzte dann noch Malte an mir vorbei, der aber noch eine weitere Runde zu absolvieren hatte. Kurz vor meinem Zielabzweig konnte ich noch Jörn sehen, der ebenfalls noch eine letzte Regenrunde abwickeln mußte.

Im Ziel warteten dann schon Torben und Larsen auf mich. Kurz danach konnte auch Stefan einlaufen.  Aufrgrund des schlechten Wetters und mangelnder Unterstell- und Umkleidemöglichkeiten löste sich dann allerdings unser Grüppchen schnell auf und wir konnten noch hören, dass Malte durchgesagt wurde.

Durch den Regen hatten wir, in der letzten Startgruppe natürlich auch einen entscheidenden Nachteil gegenüber den früher gestarteten Mannschaften. Trotz der diesmal schwierigen Bedingungen konnten wir einen 20. Platz verbuchen und rücken damit vielleicht doch noch in der Gesamtwertung dem nächsthöheren Platz ein deutliches Stück näher.

Jans Fazit:

Ein bis auf Kleinigkeiten gut organisierter und landschaftlich toller Wettkampf der etwas anspruchsvolleren Sorte, bei dem das Wetter das Duschen im Ziel schon vorwegnahm.

Ich war dann jedenfalls froh, wieder in trockener Kleidung zu stecken. Trotzdem würde ich diesen wirklich schönen Wettkampf auch mal wieder mitmachen.

Ergebnisse:

1. Mannschaften:

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2. Einzel

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am Rande:

Unser Heimweg sollte dann allerdings zur Katastrophe werden, die allerdings von einem riesigen Schutzengel (der wohl offensichtlich Pauli Fan ist) noch für uns sehr glimpflich ablief.

Wer gestern und heute die Nachrichten verfolgt hat, ahnt, was jetzt kommt.

Nachdem wir noch bei Bekannten zum Kaffeetrinken eingeladen waren, gings dann gegen 18:30 Uhr Richtung Heimat. Auf der A2 wurden wir dann in die Massenkarambolage verwickelt. Wir waren wohl noch relativ weit vorn und sind glücklicherweise gerade rechts gefahren. Nach einem relativ starken Regen kam die Sonne von vorn und auf der rechten Seite bildete sich ein wunderschöner Regenbogen. Die Bahn war ziemlich voll und die Sicht war plötzlich extrem schlecht. Plötzlich sah ich dann nurnoch Bremsleuchten und mein Hintermann überholte auf dem Standstreifen. Hier kam nun der göttliche Pauli-Fan zum Einsatz und ich bekam meinen Wagen Gott sei Dank (!) noch rechtzeitig zum stehen. Selbiges galt auch für den Tanklastzug, der drei Fahrzeuge dahinter ebenfalls rechtzeitig anhalten konnte. Sofort danach fuhr ich mein Auto durch eine Lücke auf den Standstreifen und konnte erstmal aufatmen. Meiner Familie, mir und meinem alten Wagen war nix passiert. Als nächstes stieg ich aus und leistete Hilfe, wo ich konnte. Es bot sich ein Bild, wie man es nur aus den Medien kennt. Soweit das Auge reichte, nach vorn, wie nach hinter, Auffahrunfälle. Menschen standen wie gelähmt auf der Fahrbahn. Aus einem Twingo holte ich eine Frau mit einem schweren Schock. Eine Ärztin war glücklicherweise in einem der Nachbarwagen und dann auch ziemlich schnell dabei. Es sah aus wie auf einem Schrottplatz. Irgendwann ging dann die elende Warterei los. Aus dem Radio konnte man erfahren, dass der Unfall nun schon ca. 25km lang war. Die ersten Rettungswagen trafen ein. Gegen 23:00 Uhr schafften wir dann schliesslich den Weg aus dem Chaos und waren dann gegen 01:00 Uhr endlich zuhause. Ich hoffe, dass kein anderer von Euch betroffen war und werde wohl in der nächsten Zeit dann doch mal wieder einen Erste-Hilfe-Kurs aufsuchen…


Graue Wolken und gelbe Karten

thunderstormNachdem unser dezimiertes Liga Team, diesmal waren nur Torben,Jörn,Jan,Malte,Stefan und ich am Start, sich in Braunschweig versammelt hatte, erhielten Stefan und ich noch vor dem eigentlichen Wettkampf die gelbe Karte für zu spätes einchecken in die Wechselzone, was zum Glück noch keine Zeitstrafe bedeutete. Nach kurzer Streckenerläuterung durch den Braunschweig Vielstarter Torben ging es zum Schwimmstart.Diesmal standen 3 Runden a 500 m mit 2 Landgängen auf der Tagesordnung. Landstart vom Sandstrand, prima Wasser und weithin sichtbare Bojen versprachen einen guten Auftakt (zumindest konnte man die Schuld nicht auf die Bedingungen schieben). Beim schwimmen geriet ich zweimal in Rangeleien, ansonsten war ausreichend Platz vorhanden und der erste Teil war mit einem PIEP an der Zeitmessung beendet. In der Wechselzone wurde ich dann von Jan überholt, also: es lohnt sich das Wechseln zu Üben. Die Radstrecke hatte es in sich und wenn es nicht gerade bergauf ging kam der Wind ins Spiel, kurz vor der Wechselzone fing der Regen an und ich kam gerade noch trocken vom Rad. Beim Laufen (4 mal 2,5km) bekam ich dann meinen Teil des Unwetters ab und der Wasserspiegel in meinen Schuhen stieg. Auf der vorletzten Runde konnte ich Jan überholen und moment mal: Jan überholt und kein Stefan von Hinten, smells like Führung! Also Tempo halten und weiterhin Plätze für Braun-Weiss gutmachen. Die letzte Steigung hoch, Zielsprint und PIEP!, ich habe fertig und das als Erster! Erster?,nicht ganz, am Versorgungszelt steht schon Torben“die Rakete“Wöhling, der einen teaminternen Start-Ziel Sieg hingelegt hat. Und mit einer super Team Leistung haben wir unseren Gesamtplatz verteidigt. lg Larsen


Braun-Weiß beflügelt!!

Zuerst einmal bin ich heilfroh, dass niemand auf dem Heimweg etwas passiert ist und Jan soviel Glück gehabt hat und so ein erfolgreicher Tag mit einem zwar schrecklichen aber für uns glimpflichen Ereignis zu Ende ging! Ich bin zum Glück gen Süden gefahren, sodass ich von dem Unfall nur per Radio gehört hatte!

Nun aber zu einem echt genialen Wettkampf für mich, den ich als gelungene Generalprobe für den Ostseeman bezeichnen kann!

Ich war, wie immer, viel zu früh in Braunschweig und stand schon um 9 Uhr vorm Zelt mit den Startunterlagen und hatte so genügend Zeit mich mit dem Umfeld und Gegebenheiten anzufreunden, zum Glück regnete es in der Zeit noch nicht… J

Als die anderen Paulianer eintrafen hatten wir dann, wie von Jan schon beschrieben jede Menge Zeit für Fachsimpeleien und hatten eine Menge Spaß! Danke schon mal für die vielen Tipps von Jan und Larsen für den Ostseeman!

Um 13.30 Uhr ging es dann endlich los und ich sprintete als einer der ersten in den Heidbergsee und konnte die ersten 500m schon nach 7min. beenden, was mich ziemlich erfreute, als ich beim ersten Landgang auf meine Uhr blickte!! 2 Runden später und ca. 15 min. weiter war das Schwimmen dann hinter mir und es ging mit meinen nagelneuen Laufrädern auf die Radstrecke, die ich bei Sonnenschein begann und genau so sonnig verlief auch meine Fahrt! Dadurch dass es mein 5. Start in BS war, wusste ich sehr gut um die Anstiege auf der Strecke und konnte mich im Vorfeld gut darauf vorbereiten, was sich als echter Vorteil erwies, da ich mit einem 35´er Schnitt wieder in die Wechselzone einbog. Kurz davor hatte ich noch eine echte Schrecksekunde, weil ein Autofahrer sich nicht sehr rücksichtsvoll in einem Kreisverkehr verhielt und 2 Gegner und mich zu einem haarsträubenden Ausweichmanöver zwang, was zum Glück ohne Sturz abging!!

Kaum war ich aus Wechselzone raus fing der Regen dann an, was mich nicht weniger motivierte, da ich im Regen bis jetzt meine besten Laufzeiten hingelegt hatte und so gab ich richtig Gas und verbesserte meine Laufzeit aus dem Vorjahr um 3min. auf 41:43!

Im Ziel war ich dann total happy, dass eine 2:19 auf meiner Uhr blinkte und noch besser wurde es als nicht lang nach mir Larsen, Jan und Stefan im Ziel waren und wir gemeinam im Regen frieren konnten 😉 Deshalb hab ich mich dann auch relativ schnell verabschiedet und bin mit meinen Fans (meinen Eltern *ggg*) zu meiner Schwägerin und zu einer warmen Dusche! Abends habe ich mich noch mit  einer 40cm Jumbo-Pizza belohnt und meine Knochen ausgeruht!

Bis zum nächsten Jahr Braunschweig!!!

Lg Torben

22 Freie Schwimmer Hannover 654 23 582 22 414 17 604 23 2254
23 LSV Tri-Team Wolfenbüttel 726 24 514 18 549 23 487 18 2276
24 MLP Triathlon Team Osnabrück II 576 21 529 20 498 20 716 28 2319
25 STARKEBÄCKER Triathlon Team Bremen 790 26 300 11 464 19 812 29 2366
26 FC St. Pauli-Triathlon 864 28 719 28 519 22 523 20 2625
27 TSV Schwarme Boys II 800 27 691 25 766 29 673 25 2930
28 Tri Team TuS Engter 786 25 794 29 662 25 704 27 2946
29 Triathlon Team Buxtehude H II 913 29 696 26 710 27 629 24 2948
30 Stader SV Team 2 1060 30 904 30 859 30 914 30 3737

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