4 Braun-Weiße beim Linz-Triathlon – Triathlon-Austausch 2015 Teil 1

LinzCrew 2015Irgendwann im Frühjahr schnackte Sascha den Mick an, weil er da eine Idee hatte. Pascal, ein guter Freund von ihm aus gemeinsamen American Football (!) Tagen würde jetzt in Linz, Österreich wohnen und … wäre da in einem Triathlon-Verein …. und die hätten auch einen Wettkampf! 🙂

Damit nicht genug – nicht nur Pascal, als alter Hamburg-Bewohner, sondern auch viele andere Mitglieder vom TriRun Linz hätten aufgrund irgend so eines Doku-Films eines hamburger Triathlon-Vereins mit Alsterschwimmhallenzeiten richtig Bock auf den ITU (formely known as Traubenzucker, formely known as Hippster-Plörre) Triathlon Hamburg.
Der Plan war schnell gefasst: Warum nicht so eine Art „Triathlon-Austausch“ planen. St. Pauli Leudde starten in Linz, Linzer starten in Hamburg und genießen bei beiden Wettkämpfen die Gastfreundschaft des jeweils Anderen.
So machten sich mit Ilona ein tapferes Deern und mit Norbert, Sascha und Mick drei tapfere Jungs auf nach Linz. Mit Auto und Flugzeug (letztes war eine ähnlich große Herausforderung für Mick wie für BA vom A-Team) kamen alle in der Landeshauptstadt Oberösterreichs an, wurden bei Mitgliedern vom TriRun einquartiert und herzlich willkommen geheißen. Nicht nur mit kostenlosen Schlafmöglichkeiten und Bewirtung wurden die Sportler bedacht, sogar die Startplätze wurden ihnen vom Verein geschenkt! Welch eine Gastfreundschaft!!!
Nachdem sich alle bei der Pastaparty gestärkt, die Startnummern abgeholt hatten und beim Kindertriathlon noch einmal kräftig angefeuert wurde, ging es dann auch schon ab in die Koje. Am nächsten Tag wurden die Räder eingecheckt, aber noch nicht bis auf die volle Barzahl aufgepumpt, denn schon in den Morgenstunden deutete es sich an, dass es sehr, sehr heiß werden würde. Langsam wurde es voll am Pleschingersee und die Temperaturen stiegen. So sehr, dass alle schon vor dem Rennen schwitzte wie ein Bär und mit dem Salzverlust kämpfte. Doch eine „Salzstängli“ brachte den ein oder anderen wieder auf Kurs und so standen nach dem Sprintwettbewerb Ilona und Mick am (Land-) Start des „Half-Iron“. Natürlich war es so warm, dass ein Neoverbot (nebenbei – es war Anfang Juni) ausgesprochen wurde. Dafür was das Wasser herrlich klar und das Schwimmen damit sehr schön. Die beiden würden alles doppelt so lange machen wie Sascha und Norbert, die auf der Olympischen Distanz etwas später starteten. Bedeutete auch, dass es auf der Schwimmstrecke auch zu einem Landgang kommen sollte. Dieser wurde begleitet von mittlerweile vielen Menschen, die die Triathletinnen und Triathleten anfeuerten, bevor es wieder ins Wasser ging. Als die 2. Runde geschafft war, ging es unter tosendem Applaus durch die Wechselzone und dann ab ins Mühlviertel.

Die Radstrecke hatte alles: krasse Anstiege, einen atemberaubenden Blick auf die Landschaft, steile Abfahrten, bei denen man schnell auf über 60 Km/h beschleunigen konnte und das bei strahlendem Sonnenschein. Aber so langsam wurde es warm und ein digitales Thermometer an einer ortsansässigen Apotheke brachte bei der Vorbeifahrt die Gewissheit: 37 Grad Celsius im Schatten!!! Für Norbert und Sascha war es schon kein Kindergeburtstag, für Illona und Mick wurde es zur Qual!

Bei der zweiten Wechselzone angekommen, musste man sich schon erst einmal schütteln und tief durchatmen, bevor es weiter auf die 10,5 Km Rundkursstrecke ging, die entlang der Donau führte und von vielen stets gut gelaunten Helferinnen und Helfern flankiert wurde, die Wasser, Iso und Co. reichten und auch hin und wieder ein Fußballschlachtruf zum Besten gaben, als sie mal wieder jemanden im St. Pauli Einteiler erblickten. An den Temperaturen hatte sich nichts getan. Bis in die Abendstunden hinein war es brütend heiß. So heiß, dass man bei der zu überquerenden Donaubrücke aufpassen musste, nicht mit dem Schuh die ein oder andere Teerstelle zu erwischen, die mittlerweile flüssig waren. Mick traf natürlich eine und hat bis heute einen schwarzen Fleck an seinem rechten Laufschuh! 😉
Als sich Sascha und Norbert schon feiern, duschen gehen und sich langsam auf den geplanten entspannten Abend bei Bier, Burgern und CL Finale vorbereiten konnten, liefen oder eher trabten Ilona und Mick 2 x bis zum Linzer Kunstmuseum und wieder zurück, bis auch sie völlig erschöpft und als 2 der letzten Finisher die Ziellinie überschritten. Michi Realert, der in einer Zeit von 3:58:10 einen neuen Streckenrekord aufstellte und souverän gewann, war da schon wahrscheinlich wieder im heimischen Rostock, aber egal: Es war eine tolle Veranstaltung mit einer super Atmosphäre die man den 1200 Triathletinnen und Triathleten bot. Die Gastfreundschaft war der HAMMER und die St. Paulianerinnen und St. Paulianer wurden gleich auch dazu angestiftet am 28. Mai 2016 zu Wiederholungtätern zu werden. Doch zuvor freuten wir uns darauf, die TriRunner aus Linz zum ITU in Hamburg ähnlich freundlich zu empfangen…

to be continued… 🙂

Hier noch ein kleiner Fernsehbericht zum Linz-Triathlon 2015:

Weitere Informationen gibt’s HIER.

Wettkampffotos von MaxFunSports.

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