25.Hamburg Marathon

So hier die Ergebnisse, Stand: 25.04.2010 8:45Uhr:

(kleine Anmerkung von Mättz: bitte macht es mir doch nicht so schwer und meldet euch mit FC St. Pauli Triathlon an.)

16114 » Dr. Vitzthum, Harm 03:13:16 03:14:18
13049 » Keil, Thomas 05:26:45 05:31:08
9209 » Lorenz, Finn 04:46:23 04:51:36
21181 » Bosselmann, Stefan 05:04:29 05:14:31
5861 » Gricksch, Frank-Michael 04:33:45 04:40:37
3918 » Ewert, Dirk 03:55:38 04:01:15
12179 » Wöhling, Torben 03:05:19 03:06:27
5239 » Dr. Jahnke, Andres 03:36:53 03:38:55
18448 » Bannas, Malte 03:56:36 04:02:33
1010 » Pannemann, Björn 04:35:12 04:42:15
18348 » Stechern, Detlef Gerd 04:55:32 04:59:29
8304 » Panoscha, Matthias 03:40:31 03:40:51
6782 » Kaetzel, Juergen 05:07:26 05:17:05
F1750 » Sell, Christine 05:07:26 05:17:05
18248 » Dreise, Goesta 04:02:18 04:07:24
11939 » Oldenettel, Ingo 03:56:34 04:01:56
7245 » Winkel, Raffael 04:11:49 04:16:52
13148 » Hübner, Udo 03:55:38 04:01:15
14713 » Reuter, Reinhard 03:42:48 03:44:31

16454 » Berka, Frank  03:59:06 04:04:33

18010 » Ruckelshausen, Olaf  03:18:25 03:18:50

Maltes Erfahrungsbericht:

Genau 29 Wochen nach meinem ersten Marathon in Köln, war es nun an der Zeit auch mal die Heimatstadt im Laufschritt zu erkunden.

Aufstehen um 5:30Uhr, unter Kopfschütteln der Bäckersfrau nebenan eine kleine „hallo Puls, geht los!“-Runde um den Block und um 8:00Uhr stand ich auch schon aufm Heiligengeistfeld.

Leider gab es offensichtlich mehrere Treffpunkte, so dass ich „nur“ Harm, Walter und Frank-Michael sowie meine persönlichen Ultras (Mama & Papa) traf. Erstaunlicherweise hielt sich die Aufregung in Grenzen und ich freute mich wirklich auf die kommenden Stunden.

Bereits 5 Minuten nach dem Startschuss war ich auch schon über die Startlinie und bewegte mich in der großen Masse Richtung Altona. Gleich nach Ende der Reeperbahn nutzte ich die Chance im Rudel mit ca. zehn anderen Läufern die örtlichen Grünanlagen zu beglücken.

Völlig befreit lief ich also weiter und am U-Bahnhof Messberg sah ich das erste Mal „mein“ Schild („Malte – You never walk alone“) und ich wusste: dort kann ich meine Armlinge loswerden…!! Die korrekte Schreibweise werde ich meinen Eltern noch mal erläutern.

Durch den Wallringtunnel (der ist viel kürzer, wenn man mit dem Auto durchbrettert) ging es zur Alster, auf der die Segler sich einen schönen Tag machten. Weg von der Alster, quer durch Richtung Barmbek – piep – Halbzeit !!! Blick zur Uhr: 1:55:16h, wunderbar!!

Alte Wöhr ist für mich das Alpe D´Huez des Hamburg-Marathons. Unfassbar, wie viele Leute da dicht gedrängt standen. Natürlich auch wieder Mama und Papa mit Schild. Ab der City Nord hatte ich dann mit Arbeitskollege Thorsten und Freundin Beate zwei anhängliche Begleiter, die immer mal wieder auftauchten.  Ab Ohlsdorf tat es dann weh, aber Stimmung und Wetter ließen die aufkommenden Schmerzen gut ertragen. Die beiden Anstiege (Rothenbaumchaussee und Gorch-Fock-Wall) lasse ich bei ausreichenden finanziellen Mitteln planieren. Spender ließen sich bestimmt finden – so viele Läufer lagen am Rand. Ganz bitter: Ein Läufer lag in der Zielkurve und wurde dort behandelt. Wenn man schon das Ziel sieht, aber es nicht mehr geht….!!

Ich bin froh auf meinen Füßen, in 3:56:36h ins Ziel gekommen zu sein und lasse das Lauftraining heute mal ausfallen. Hauptsächlich natürlich wegen des schlechten Wetters.

Glückwunsch an alle braun-weißen Starter und Finisher!!!

Wer die drei St.Paulianer entdeckt, darf eine Runde extra laufen…

Torben „Rakete“ Wöhling berichtet:

Hamburg ist Bestzeitpflaster… 😉

Ich bin mit meiner Familie und unserem Hund „Paul“ am Samstag mit dem Wohnmobil angereist und wir haben in Hammerbrook unseren Stellplatz bezogen.

Von dort war es nur eine S-Bahn-Station und ein kleiner Fußmarsch durch die alten Hafenanlagen bis zum Schuppen 52. Zuerst dachte ich, dass der neue Ort der Marathon-Expo nicht so günstig ist, weil etwas außerhalb, aber als wir dort waren stellten wir fest, dass durch den Standort direkt im Hafen ein ganz spezielles Feeling aufkam und man sich so richtig als Hamburger fühlte…

Abends hat meine Schwiegermama dann meine persönliche Nudelparty mit Bolognese-Sauce ausgerichtet und ich konnte ordentlich Kohlenhydrate für den Lauf tanken. Wie immer vor meinen Wettkämpfen gings dann früh zu Bett und ich habe richtig gut schlafen können.

Um 6 Uhr klingelte der Wecker und es gab mein patentiertes Nutella-Frühstück mit 2 Tassen Kaffee sowie die obligatorischen Rituale, bzw. Toilettengänge… 😉

Pünktlich um halb 9 waren wir dann auf dem Heiligengeistfeld und so langsam stieg die innere Anspannung, denn schließlich wollte ich meine persönliche Bestzeit aus dem Vorjahr knacken. Kurz vor dem Start lief mir Malte über den Weg, der mir und ich Ihm noch alles Gute wünschte und dann gings ab in den Startblock. Vom Start weg fühlte ich mich gut und konnte mich gut durchs Feld kämpfen, bei Km 5 war ich direkt hinter den 3:00h Tempoläufern und konnte gut mithalten. So durfte ich kurz von der 3h-Grenze träumen, die ich mir irgendwann bestimmt noch holen werde…

Von der Strecke kam echt viel und genialer Support und jeder PAULI-Ruf gab mehr Motivation! Die Verpflegung klappte bei mir auch, wie gewohnt, reibungslos und ich hatte während des ganzen Laufs keine Probleme. Leider musste ich auf der zweiten Hälfte etwas abreißen lassen und konnte mein Tempo nicht ganz halten, trotzdem hatte ich aber ständig meine Bestzeit vor Augen, die ich mir dann auch holte!!

Im Ziel, nach einem herrlich kühlen Weizen, traf ich dann meine Familie wieder und sogleich forderte Paul sein Recht und wollte mit mir laufen gehen… Er weiß nämlich ganz genau, dass wenn ich den Einteiler zu Hause anziehen, wir gleich trainieren gehen. Aber darauf musste er leider verzichten – ich habe Ihn mit ein paar Leckerlies bestochen.

Als ich Paul gerade beruhigt hatte kam ein echtes St.Pauli-Original auf mich zu und fragte, ob ich heute gut Werbung für uns gemacht hätte, was ich natürlich bejahen konnte! Leider habe ich vergessen Ihn nach seinem Namen zu fragen aber vielleicht kennt Ihn ja der ein oder andere.

Den Tag haben wir dann bei meinen Eltern am Grill ausklingen lassen und es war wie jedes Jahr ein ganz besonderer Wettkampf für mich, vor Allem da ich das erste Mal nicht nur für, sondern auch in Braun-Weiß durch Hamburg laufen durfte!

Bilder folgen…

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