113 km durch Kölle – mit Malte & Ulf

Malte feierte schon wieder eine sportliche Premiere am Kölner Dom.

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Köln – schon wieder Köln. 11 Monate nach meiner Marathon-Premiere in der Rheinmetropole war es diesmal meine erste Mitteldistanz, die mich in den Westen trieb. Begleitet von meinen Eltern (der Startplatz beim Cologne226half war ein Weihnachtsgeschenk) ging es bereits Freitag nach Aachen. Samstag war dann der administrative Teil zu bewältigen (Startunterlagen abholen, 3 verschiedene Wechselbeutel packen und Rad einchecken).Wie gut, dass am Samstag bereits der Sprinttriathlon am Fühlinger See ausgetragen wurde. So konnte man schon ein bisschen Atmosphäre schnuppern und ganz nebenbei auch unseren Startern Nicole, Tracy und Sammy zujubeln.

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Sonntagmorgen fand ich mich dann schon früh mit meinen Eltern und Uli (meiner Freundin, die in der Nacht zuvor extra noch angereist war) am Wettkampfort ein. Bei der Vorbereitung auf den langen Tag konnten wir ein paar Quadrathleten beobachten, die ihre Weltmeisterschaft in der Langdistanz ebenfalls dort austrugen. Für diesen Sport braucht man wirklich ein großes Auto…..! Nachdem auch noch mein bester Freund und meine beiden Premieren-Kollegen Tobias und Ulf eingetroffen waren, verging die Zeit bis zum Einschwimmen recht schnell. Begleitet von einem Feuerwerk am Ufer ertönte pünktlich um 12:30Uhr der Startschuss und das übliche Gedränge ging los. Durch die breite Schwimmstrecke verteilte sich das Feld aber recht schnell und nach kurzer Zeit fand ich mit den Befestigungsseilen der Bojen (Fühlinger See ist eigentlich eine Regatta-Strecke) eine tolle Orientierungshilfe.

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So kam ich für meine Verhältnisse gut aus dem Wasser (42:13min) und freute mich schon aufs Radfahren. Die Strecke war als „flach, aber windanfällig“ ausgeschrieben. Flach stimmte, der Wind war an dem Tag zum Glück woanders – oder man hat als Hamburger einfach eine andere Definition von Wind?!?! Mit lockerem, rundem Tritt spulte ich die 90km runter – zwischendurch immer wieder angefeuert von meiner treuen Fangemeinde und einigen Streckenposten (Bsp. „Achtung, hier scharf rechts!“ nach unfallfreier Fahrt durch die Kurve: „Und ins Ziel kommen, St.Pauli!“). Beim 2. Wechsel durfte man sich dann wie ein ganz großer Athlet fühlen: Gleich nach dem Absteigen kam ein Helfer, nahm mein Rad und 10m weiter stand ein anderer Volunteer, der mir meinen Beutel mit den Laufsachen reichte. Beim Anziehen der Laufschuhe saß mir Ulf direkt gegenüber, der kurz vor mir auch auf die Laufstrecke ging.

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2 Runden schön am Rhein entlang und bei der Hälfte konnte man am Heumarkt schonmal einen Blick zum Zielbereich riskieren. Nach 5:31 Stunden war es für mich dann auch endlich soweit – getragen von viel Applaus am Rand finishte ich meine erste Mitteldistanz. Es war bestimmt nicht meine letzte – und es gibt ja auch noch längere Distanzen…

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Dirk Hasenclever von der Triathlonabteilung der Fortuna Düsseldorf von 1895 (auf Kölner Boden!) und Ulf beim Endspurt – da wächst was heran…

„Sport verbindet“ – Beim Triathlon in Köln, dem Cologne226 am 5.9.2010, bewältigten Dirk Hasenclever (li.) von Fortuna Düsseldorf Triathlon und Ulf Jensen (re.) vom FC St. Pauli Triathlon die letzten 10 km Laufen der Triathlon-Halbdistanz (1,9 km Schwimmen/90 km Radfahren/21,1 km Laufen) gemeinsam. Beide kamen nach 6:11 Stunden ins Ziel. Für Dirk Hasenclever bedeutete das auch neue Bestzeit über diese Distanz. Das freundschaftliche Verhältnis soll nun im nächsten Jahr intensiviert werden, wenn die Fortunen beim Triathlon in Hamburg im Juli 2011 an den Start gehen. Foto: Dagmar Wienke

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