Geli, Udo und Dirk beim Kraichgau-Triathlon: Wenn die Glocken am Hardtsee erklingen …

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Dann heißt das 1,9 km mit 0 Hm Schwimmen, 90km mit um die 1000 Hm Radfahren und 21 km mit ca. 108 Hm laufen. Glücklicherweise stand ich bei meiner Mitteldistanzpremiere nicht alleine im Kraichgau am Start, sondern mit Dirk und Udo aus Lippe, die auch im Trainingslager am schönen Gardasee dabei waren.
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Udo sollte/wollte am Nachmittag noch die Olympische Distanz auf sich nehmen und konnte letztendlich trotz einstündiger Zermürbungsattacken des Veranstalters wegen „Gewitter im Verzug“  um 15.05 Uhr doch noch in 30 Minuten die 1,5 km im Hardtsee hinter sich bringen, bevor es auf die exklusive (Schindelberg und Eichelberg durften auch hier nicht fehlen) 40 km  Radstrecke ging. Nach 1 Stunde 28 Minuten wurde das Rad schon wieder verlassen und die Laufschuhe geschnürt. In selbigen dann trotz großer Hitze und trotz/wegen der Anfeuerung bereits geduschter Vereinskollegen nach insgesamt 2 Stunden 59 Minuten das Ziel erreicht.

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Dirk, der mich während der gesamten Vorbereitung mit super Tipps versorgt hat (VIELEN DANK auch hier nochmal), war trotz noch nicht ganz auskuriertem Radunfall auch auf der Mitteldistanz unterwegs und hat mir freundlicherweise 30 Minuten Vorsprung am Start gegeben.
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Udo, Geli und Dirk

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Start für mich war um 9.15 Uhr. Nach Frühstück um 7 Uhr,  mit einmaliger Bedienung, einer nur etwas zu späten Brötchenlieferung und den neusten Informationen aus Lokalpolitik und Sport ging es dann gut gelaunt ab in Richtung Hardtsee. Udo hat freundlicherweise den Chauffeur gegeben, meine Eltern , die den neuen Anzug im Gepäck hatten auch noch abgefangen. Schnell die Wurstpelle  aus, der neue passte, kurzes Foto mit allen beteiligten, Startbeutel aus dem Auto, dabei noch Norbert Stadler bei den Vorbereitungen entdeckt und ab mit Dirk in die Wechselzone, um den Rädern den letzten Schliff zu verpassen. Udo machte sich währenddessen auf den Rückweg zum Ziel , um dort das Auto abzustellen und noch eine kleine Genießertour mit dem Rad durchs Kraichgau zum Hardtsee zu machen.
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In der Wechselzone dann Johanna samt betreuendem Ehemann getroffen und ab ging es Richtung Start. Inzwischen zu dritt machten wir uns viertel vor 9 in braun-weiß auf in Richtung Startbereich. Kurz vor 9 ertönte dann zum ersten mal an diesem Tag  Hells Bells und ein nicht zu überhörender Startschuß schickte die erste Startgruppe auf die 1,9km Schwimmstrecke.
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Letzter Tipp von Dirk für diesen Tag „genieße es“ und ab ging es zum Warmschwimmen. 9.15 Uhr war dann Schluss mit lustig. Zum ersten mal in einem Wettkampf vorne eingereiht, die übliche Rangelei ließ so etwas auf sich warten, was sehr angenehm war. Raus aus dem Wasser waren die ersten Höhenmeter des Tages zur Wechselzone zu überwinden. 9.50Uhr ging es dann positiv überrascht wegen der frühen Stunde mit breitem Grinsen auf die Radstrecke, während Dirk noch im kühlen Nass war und Antriebsschwierigkeiten aufgrund der schmerzhaften linken Schulter ausgleichen musste.
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Die Radstrecke startete mit 10 flachen Kilometern in denen ausreichend Zeit war das erste Gel des Tages zu eröffnen und mit feinstem Wasser herunterzuspülen bevor die ersten Hügel anstanden. Nach rasanter Abfahrt vom Schindelberg dann auch die erste freundliche Überholung des Tages. „Moin“ schalte es von links, ein Triabolo tauchte im Blickwinkel auf. Moin zurück und gute Fahrt. Viertel Stunde später kam der nächste mit einem freundlichen „Servus“. Auch die haben also ein internationales Starterfeld.  so lange kein Mädel vorbeirauscht ist alles okay. Zwei der Triabolösen (hoffe das ist politisch korrekt) gingen mir laut Ergebnisliste wohl doch mit ordentlichem Vorsprung durch die Lappen. Außer viel Essen und Trinken, Bergauf – und Bergabfahrten ereignete sich nicht viel auf der Radstrecke. Dirk konnte nicht gesichtet werden – nur Norman Stadler, der nach Defekt deprimiert im Kreisverkehr saß. Hätte er mal seinen Cayenne genommen.
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Also ab in die Wechselzone, wo wieder freundliche Helfer bereitstanden, das Rad verstauten, beim be- und entladen des Beutels halfen….deswegen wohl dieses Allinclusive-Armbändchen bei Ausgabe der Startunterlagen….für Campingfreunde wie mich etwas gewöhnungsbedürftig , aber durchaus annehmbar.
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Also ab auf die Laufstrecke, das muss nämlich auch bei einer Challenge Veranstaltung noch selber gemacht werden. Das Kilometer 1 Schild wurde übersehen und somit bei Kilometer freudig überrascht. Insgesamt ein sehr hügeliger Kurs, und in der ersten Runde auch noch recht warm. Die Beine waren in einem erstaunlich guten Zustand und die ersten Gewitter zogen in der Ferne auf, was sich nicht unbedingt negativ auf das Tempo auswirkte. Zu Beginn von Runde zwei tauchte dann Johanna vor mir auf, die neuen Trikots sind also eindeutig schneller als die letztjährigen.
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Ab Kilometer 12 wurden dann die Beine doch schwerer, und es war Zeit für die erste Cola des Tages, nach der auch Dirk wieder adäquat auf der Wendepunktstrecke gegrüßt werden konnte. Die restlichen 9 km waren dank der super Stimmung an der Strecke auch noch zu schaffen. Weil wie immer ohne Uhr unterwegs wurde der erst beste im Ziel nach der aktuellen Stunde gefragt. Als die Antwort 14.43 Uhr war kamen doch Zweifel auf, ob alle drei Runden gelaufen wurden.
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Wenn alles gut geht habe ich mit einer Zeit von 6 Stunden gerechnet nun waren es 5 Stunden 28 Minuten. Klasse die neuen Anzüge. Im Ziel kam dann doch noch etwas Abkühlung von oben, die Gewitter zogen aber vorbei. Nach 25 Minuten des Wartens kam dann auch Dirk ins Ziel, der seine Belastungswoche mit einer Zeit von 5 Stunden 23 Minuten abschloss.

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