Tour d’Eifel

Nach viel Geplantsche und noch mehr Gerenne durfte ich nach dem erfolgreichen Cuxhaven-Marathon also endlich auf mein Rad steigen. Anfangs noch, um kurze und lockere Regenerations-Runden zu fahren, bald aber auch für längere Ausritte. Dabei nutzte ich zu Anfang noch meinen knapp 15 Jahre alten Stahlrenner, um mich langsam wieder an den harten Sattel und die sportliche Sitzposition zu gewöhnen.

Schnell machte sich das regelmäßige Spinning mit Werner bemerkbar – selten bin ich so fit aus dem Winter aufs Rad gekommen. Auch die sonst obligatorischen Rückenschmerzen blieben dank Rumpf-Stabi aus.

Die Himmelfahrts-Woche verbrachte ich dann (schon traditionell) mit meinen Eltern in der Eifel. Neu dabei war Mirja, die sich auch durch knallharte Ehrlichkeit („Ich bin tagsüber aufm Rad und in dem Ort gibt es nichts, nicht mal ´nen Supermarkt!“) nicht abschrecken ließ, mitzukommen.

IMG_1109_kopie morgendlicher Blick ausm Fenster

Zusammen mit Papa (Jahresprogramm: Vätternrundan, Rad-Part in einer Triathlon-Staffel beim City-Man, große Runde Cyclassics) ging´s jeden Morgen auf´s Rad und nach einer Woche standen 600km und knapp 10.000 Höhenmeter im Protokoll. Hat sich wieder gelohnt und viel Spaß hatten wir auch. Mama (Jahresziel: Schwimm-Part beim HH-Triathlon in der Staffel und 2,5km beim Freiwasserschwimmen Mitte August auf der Dove-Elbe) war fast jeden Tag im Rursee, 3mal hab ich sie dabei begleitet.
Auch eine Laufrunde mit Mirja (Jahresziel: Hamburg-Halbmarathon) durch sehr bergiges Gelände war noch drin.

IMG_1130_kopie traditioneller Grenzverkehr
Nach der Rückkehr stand dann erstmal der gelungene Saisonabschluss unserer Vereins-Kollegen aus der Abteilung „Fußball“ aufm Plan und während sich vor allem Ebbe und Flo (zurecht) feiern ließen, war ich schon wieder los, um noch 100km (jetzt aufm Tria-Rad) durchs flache Hamburger Umland zu kurbeln.

Nach Abschluss vom 4. Trainingsblock stehen 61km Schwimmen, 1100km Rad und 700km Laufen auf der Haben-Seite. Jetzt kommen die zeitlich sehr aufwendigen Koppeleinheiten und zum Schwimmen wird jetzt vermehrt die schwarze Gummipelle eingepackt und der Oortkatensee durchkämmt. Das kommt dann dem geplanten Endprodukt doch schon recht nah.

In zwei Wochen dann die nächste Standort-Bestimmung bei der Mitteldistanz in Hannover-Limmer.

Es grüßt der Rookie

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