Torben rennt…durch Hannover

Hannover-Marathon 08.05.2011

Da der Hamburg-Marathon in diesem Jahr so spät liegt habe ich meine Saisonplanung umgestellt und mich das erste Mal zum Hannover-Marathon angemeldet. Um 05:30 klingelte mein Wecker und für mich gings zum Zug in Richtung Hannover, wo ich bei windigem aber doch weitestgehend gutem Wetter meinen ersten Wettkampf des Jahres absolvieren wollte. Schon vor dem Start durfte ich mir einige blöde Bemerkungen aufgrund des „suboptimalen“ Auftritts unser Kicker gegen den FC Bayern und den besiegelten Abstieg anhören. Ich nahms mit Humor, ließ mich davon nicht beeinträchtigen und behielt mir meine Vorfreude auf den bevorstehenden Start. Punkt 09:00 Uhr gings los und ich hatte mich schon vorm Start weit nach vorn in der Horde der Marathonis gestellt, so dass ich auf den ersten KM gut Druck machen konnte. Die Stimmung an der Strecke war wirklich gut, auch wenn natürlich nicht annähernd soviele Leute wie in Hamburg da waren. Die Zuschauer machten gut Alarm, es gab etliche Trommler-Gruppen und an einer Kleingartenkolonie sogar eine Blaskapelle. Die Streckenabschnitte auf den weniger Menschen standen hatte man dadurch immer wieder schnell vergessen, wenn es auf die nächsten, besser besuchten, Strassen ging.

Auf den ersten 10 Km war ich richtig gut in Schuss und brauchte nur 41min. dafür, kurzfristig glaubte ich daran heut eine Chance zu haben die 3h-Marke zu knacken, doch leider wehte ein kleines Problem über der niedersächsischen Landeshauptstadt, welches auf den Namen „Wind“ hörte… L

Ich hatte in der Folge das Gefühl, dass der Wind praktisch nur von vorn wehte und kam dadurch nicht mehr schnell genug voran. Ab KM 30 war ich mir sicher, dass ich das große Ziel verfehlen würde, behielt aber meine Bestleistung aus Hamburg von 03:05h im Auge und konnte im Ziel in 03:03:00h trotzdem jubeln. Damit war ich von 1870 gemeldeten Startern der 80. In der Gesamtwertung  und war absolut zufrieden mit dem Tag.

4 Gedanken zu „Torben rennt…durch Hannover

  1. Abolute Spitzenklasse, Gratulation! So ein Bericht ist eine gute Motivation für unseren Helgoland-Marathon am kommenden Wochenende, den wir mit vier FC St. Pauli-Triathleten bestreiten.

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