Ich hab viel platt gemacht… – Larsen beim Ostseeman 2012

Beschwingt und entspannt durch den erfolgreich abgehakten Wakenitzman ging es nach Glücksburg/Ostsee um nach zwei Jahren Pause zum dritten Mal auf die Langdistanz zu gehen.

Nach dem wir uns in unserer Stamm Unterkunft, dem Artefact in Glücksburg, eingerichtet hatten ging es als erstes zur Strandbesetzung an den Sandwiger Strand um wieder eine Basis für die folgenden zwei Tage in unmittelbarer Start und Laufstrecken Nähe zu haben.


Beim Abholen der Startunterlagen traf ich dann auf Stephan Faßhauer unseren ehemaligen Kassenwart. Überhaupt war das ganze geprägt von zahlreichen Begegnungen mit liebgewonnenen braun-weißen So waren Stephan, Torben „Rakete“ Wöhling, Teddy und Reinhard als Einzelstarter dabei. Neben der St.Pauli-Marathon Staffel (Dirk, Dirk und Karsten) waren auch Bernd, Johanna und Heino als Staffel dabei.

Johanna hatte sich im letzten Jahr noch durch echt widrige Bedingungen gebissen und war als Einzelstarterin ins Ziel gekommen( immer noch Respekt dafür), leider war meine mehr als würdige Vertretung aus dem letzten Jahr nicht dabei, Alessandro musste leider aus Arbeitsgründen absagen.

Sogar die Filiale Oldenburg war mit Holger und seiner Freundin (leider ist mir ihr Name entfallen) vertreten.
War schön euch wieder zu treffen, aufgrund der Verteilung sieht man sich ja nicht so oft.

Der Strandnachmittag am Sonnabend endete mit einer Portion Fish&Chips (schließlich geht’s ja mit schwimmen los) und abends wurden schnell noch die Beutel gepackt und die letzten Vorbereitungen getroffen, noch 2 Bier und ab ins Bett
Das Rauschen das mich ganz früh weckte war nicht der noch laufende Fernseher sondern der einsetzende Regen. Beim frühen Frühstück (4:30 Uhr) ließen die Blitze vor dem Fenster erste Zweifel aufkommen aber beim Erreichen der Wechselzone erschien der Mond am aufklarenden Himmel.

Nach dem Gerödel in der aufgeweichten Wechselzone noch ein bisschen Smalltalk und dann ab zum Strand wo ich mit der Rakete die Szenerie auf mich wirken liess.

Unter den Starter war auch wieder der Stadtrat und Glücksburg beauftragte (früher Bürgermeister) John Witt , der sich beim Training den Ellenbogen gebrochen hatte und jetzt mit Armschiene am Start stand, kurios.

Neu in diesem Jahr war die Schwimmrichtung geändert worden und statt scharf rechts am Pier abzubiegen sollte mit dem Uhrzeigersinn geschwommen werden.

Nationalhymnen, Predigt, Boxereinlaufmusik, 3, 2, 1 und los gings. Aber statt der erhofften Entzerrung gab es, zumindest in meiner Nähe, ein echtes Gedränge und Geprügel das soweit ging das vor der Wendeboje am Jachthafen viele regelrecht im Stau auf der Stelle „standen“.

Als es sich später doch noch verteilte blickte ich beim Atemzug auf einmal direkt ins Gesicht von Jens Freitag vom Hamburger Laufladen der knapp neben mir schwamm, schnell noch ein „Hallo Jens“ gegurgelt und weiter.
Wieder an Land hatte ich eigentlich mit einer besseren Schwimmzeit gerechnet, aber was solls.

Auf dem Weg zum Rad traf ich noch auf Sören, der ebenfalls Staffelbestandteil war.

Die Restnässe auf der Strecke ließ den Sand auf der Straße am Reifen kleben und da der Durchlass an meiner gabel über dem Reifen ungefähr noch ein knapper Millimeter war begleitete mich ein leicht schleifendes Geräusch auf meinem Weg.
Unterwegs standen immer wieder andere Starter am Straßenrand und flickten oder fluchten. Der Veranstalter reinigt zwar die Strasse am Vorabend aber das nächtliche Unwetter hatte wieder einiges auf die Strasse gewaschen, kann man nichts machen dachte ich noch und zisch war ich auch an der Reihe. Schnell den Schlauch getauscht und Druck drauf, weiter geht’s.

Die erste Runde war erledigt als erneut ein bekanntes Fahrverhalten einsetzte, jawoll Platter Nummer 2.
Da ich keinen Schlauch mehr hatte kam jetzt ein selbstklebender Flicken zum Einsatz und die nächste Kartusche war dran. Leider dichtete der nicht so super ab und wieder in Glücksburg war dann nach knapp 2 Runden der Tag für mich erledigt…
Nach dem ersten ärgern und einer Dusche erst mal zur Familie an den Strand und später gemeinsam mit dem doppelten Dirk und Hans an die nahe Laufstrecke braun-weiß anfeuern.
Nächstes Jahr geht’s dann weiter.

Glückwünsche gehen besonders an Torben der sogar nach gutem schwimmen und heftigen Radfahren noch einen schnellen Marathon läuft, an Stephan der bravourös seine erste LD beendet hat, an die Weggefährten aus der Marathon Abteilung, an die Fraktion aus Uelzen und an Teddy der sich durchgebissen hat.

Grüsse an die Filiale Oldenburg, die einfach mal zum zuschauen kommt und an Jens aus dem Laufladen meines Vertrauens, der gekämpft hat bis zuletzt (nächstes Jahr?).

Danke an die Mispoche für die Logistik, das Vertrauen, die Freiräume und die Unterstützung und an Gyde vom Artefact fürs Zuhause während des Ostseeman Wochenendes.

4 Gedanken zu „Ich hab viel platt gemacht… – Larsen beim Ostseeman 2012

  1. lieber larsen,

    toller und lebensnaher bericht.

    nach soviel pech (von 2011 wollen wir erst gar nicht sprechen) wird`s in 2013 ganz bestimmt besonders gut laufen. bin dann auch wieder als radstaffelfahrer dabei. vielen dank noch für deinen support! vielleicht können wir nächsten samstag in der gegengraden noch schnacken.

    bis bald. teddy

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