FC St. Pauli Triathlon übernimmt den ITU Triathlon Hamburg

ITUBWEs ist ein Paukenschlag in der Hamburger Triathlon Szene! Die Triathlon Abteilung des FC St. Pauli übernimmt die Organisation des größten Triathlon-Wettbewerbes der Welt. Die braun-weißen Triathletinnen und Triathleten, die mit ihren 500 Mitgliedern schon jetzt zu den größten Triathlonvereinen Hamburgs zählen, hatten erst im Jahr 2015 die erfolgreiche Arbeit des Laufwerks Hamburg mit der Planung und Durchführung des Stadtparktriathlons fortgesetzt. Damit organisiert FCSPT jetzt mit dem vorweihnachtlichen Kostüm- und Spaßlauf „X-Mas(s)-Run“ und dem Stadtparktriathlon im grünen Herzen der Stadt nun auch den ITU World Triathlon an der Alster.

Möglich machte der spektakuläre Orga-Wechsel der Kauf des vorherigen Veranstalters Lagardère Unlimited Events durch die chinesische Investorengruppe Dalian Wanda Group. Wanda, auch im Besitz der Lizenz der geschichtsträchtigen Marke „IRONMAN“, hatte aber kurioserweise auf den ITU World Triathlon verzichtet, um sich der Organisation von Einzelsportart-Events wie Marathon- und Rennradwettkämpfen zu widmen. „Triathlon ist für die doch ein alter Hut. Weiterhin sind die Teilnehmerzahlen im Vergleich mit dem Arbeitsaufwand viel zu gering“, so ein Insider.

„Wir gehen mit sehr viel Respekt an diese Sache heran,“ sagte Pressesprecher Mick Dreeßen von St. Pauli Triathlon. „Schließlich haben die ehemaligen Organisatoren mit ihrer jahrelangen Arbeit große Fußstapfen hinterlassen. Dennoch wollen wir dem Wettkampf als Sportverein und als eine sporttreibende Abteilung des FC St. Pauli, genau wie bei unseren bisherigen Veranstaltungen, unseren eigenen Stempel aufdrücken.“ So seien neben kostengünstigeren Startplätzen, eine Streckenverpflegung in Bio-Qualität und FairTrade Finishershirts auch eine erhöhte Förderung in Sachen Inklusion geplant. Weiterhin werde die Abteilung sämtliche Gewinne für gemeinnützige Zwecke und für den Ausbau der Trainingsmöglichkeiten in Hamburg spenden. Dabei werde man auch über die eigenen Vereinsgrenzen hinaus denken. „Zwar betreiben wir eine Freiluft-Sportart, aber auch wir Triathleten müssen hin und wieder mal -drinnen- trainieren. Genauso wie viele andere Sportler, ob Handball oder Boxen, ob braun-weiß oder nicht. Doch viele haben dazu nicht mehr im ausreichenden Maße die Gelegenheit. Deshalb soll ein Teil der Spenden auch in den Erhalt und den Ausbau von Sporthallen gehen, um die Musicalisierung der Stadt entgegenzuwirken“, so Dreeßen weiter.

Es bleibt abzuwarten, was alles noch in der Zukunft von dieser Sportabteilung zu erwarten sein wird….

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