Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Wir brauchen den Fanladen! Und der Fanladen braucht uns!

Montag, 26. Juli 2010

Liebe St. Pauli-Fans,

leider ist der Fanladen in finanziellen Problemen.

In den letzten Jahren wurde unser Umsatz immer geringer, große Sonderzugfahrten können leider wegen kurzfristigen Ansetzungen und unattraktiven Anstoßzeiten kaum noch durchgeführt werden, so brachen wichtige Einnahmen weg.
Ebenso ist der Umsatz an Getränken dank Spielen am Mittag stark zurückgegangen, bis jetzt haben wir aber die Getränkepreise nicht erhöht. Der Fanladen wird auch nicht mehr so rege frequentiert und auch dadurch brach der Umsatz leider ein. Wir wollen aber unser Angebot nicht einschränken, weder sollen (soziale) Projekte von uns beschnitten werden, noch wollen wir die Öffnungszeiten reduzieren.

Daher hoffen wir auf Eure Hilfe, um Euren und unseren Fanladen so zu erhalten wie er ist. Durch den Aufstieg in die 1. Liga hoffen wir, dass der Umsatz wieder weiter nach oben geht, allerdings wird eine Erhöhung der Getränkepreise  unausweichlich sein, ebenso fragen wir nach Spenden Eures Fanclubs, da in den letzten Jahren einfach zu wenig Geld reinkam:

Es wäre toll, wenn ihr als Fanclub spenden würdet. Als kleines Bonbon bekommt ihr ab einer Spende von 25€ eine Urkunde von uns, die ihr in euer Vereinsheim, eure Kneipe oder euer Wohnzimmer hängen könnt, so habt ihr immer ein Stück Fanladen zu Hause! Ab einer Spendensummer von 50,- Euro stellen wir auch absetzbare Spendenbescheinigungen aus. Diese Spenden dienen dem Fortbestand des Fanladens in seiner Form!

Wir wissen, dass das gerade in diesen Zeiten alles andere als selbstverständlich ist und freuen uns über Euren Support jetzt, aber auch in den letzten Jahren und in der Zukunft!

Nutzt Euren Fanladen!

Ohne Euch wäre der Fanladen gar nichts!
Spenden bitte an:
Kontoinh.: JUSP Fanladen St. Pauli,
Kontonr. 1045210935,
Hamburger Sparkasse, BLZ 20050550

Solltet ihr die Urkunde haben wollen, dann bitte eine Mail an: fanladen@gmx.de mit Namen unter dem ihr gespendet habt.

Vielen Dank,
Euer Fanladen St. Pauli
(Carsten, Elin, Justus, Kolja und Stefan)

NACHTRAG:

Erst einmal vielen Dank für Eure Unterstützung in den letzten Tagen nach unserem Spendenaufruf – das hat wieder einmal gezeigt, dass die St. Pauli Fanszene etwas ganz Besonderes ist!
Es kamen aber auch sowohl in persönlichen Gesprächen als auch per Mail und im Forum viele Fragen auf, die wir mal versuchen, zu beantworten, um unsere Situation deutlicher zu machen:
Es ist nicht so, dass der Fanladen in akuter Gefahr ist, dass wir hier zumachen müssen, unsere Miete nicht mehr bezahlen können oder Ähnliches. Grundsätzlich ist unser Haushalt durch die Finanzierung als Fanprojekt nach dem NKSS (Nationales Konzept Sport und Sicherheit) gewährleistet. Näheres dazu unter Anderem hier: http://www.kos-fanprojekte.de/index.php?id=finanzierung-fanprojekte
Allerdings haben wir hier im Fanladen einige Kosten, die eben nicht durch diese Finanzierung bezahlt werden können. So haben wir einen Laden in Stadionnähe, der einiges an Miete kostet – früher konnte das durch den Umsatz des Fanladens (z.B. Getränkeverkauf, Fahrten, Fanartikel, etc.) bezahlt werden, inzwischen nicht mehr.
Wir haben in der Vergangenheit viele Projekte angeschoben, die wir auch nicht mehr missen wollen, die aber sehr arbeitsintensiv sind. Um die gesamte Arbeit zu leisten, haben wir inzwischen eine Arbeitsstundenanzahl, die leider nicht mehr vollständig durch die allgemeine Fanprojektfinanzierung bezahlt werden kann.
In den letzten Jahren (quasi seit Beginn des Fanladens) konnten wir also diese „zusätzlichen“ Kosten wie Miete usw. größtenteils aus dem „Geschäftsbetrieb“ bezahlen – gerade die beiden ausverkauften Sonderzüge in der Erstligasaison gegen Schalke wirkten da noch Jahre nach und halfen uns. Die 4 Jahre Regionalliga und die 3 Jahre 2. Liga waren da leider nicht so erfolgreich, daher kamen wir zu der Spendenaktion, um dieses Wegfallen auszugleichen.
Es sind also nicht die Projektmittel, die fehlen, und wir brauchen unserer Meinung nach auch kein neues Konzept, wie einige forderten, sondern eben einfach wieder höhere Einnahmen im „Geschäftsbetrieb“.
Also, kauft unser neues Tourshirt, unser Solishirt, fahrt mit uns auswärts und trinkt ein Bier oder einen Softdrink in Eurem Fanladen!

Nutzt Euren Fanladen!

Vielen Dank,
Euer Fanladen St. Pauli
(Carsten, Elin, Justus, Kolja und Stefan)

Stefan finisht in Braun-Weiß-Roth!

Montag, 26. Juli 2010

Nach diesem großartigen Tag im Triathlon-Mekka in Roth dachte ich mir, dass ein kurzer Bericht auf die Homepage des FC St. Pauli Triathlon muss.

Gutes Stichwort! Wer noch nie eine Langdistanz im braun-weißen St. Pauli Outfit gemacht hat, dem sei dies hier wärmstens empfohlen. Ich glaube, dass außer den Profis niemand so viel Anfeuerung genossen hat wie ich im St. Pauli Dress, wirklich unfassbar. Selbst ein blondes, 5-jähriges Mädchen rief „Mama, St. Pauli!“ um dann anschließend ein St. Pauli Lied anzustimmen!
Nachdem es wenige Tage zuvor noch bis zu 35°C heiß war, war der Wettkampftag mit max. 28°C beim Laufen sehr angenehm. Das Wasser hatte 23°C, Neo erlaubt! Nachdem ich trotz frühen Daseins meinen Start verpasst hatte, durfte ich 5 Min. später mit der nächsten Startgruppe in den Main-Donau-Kanal (verschwimmen unmöglich)! Mit der Schwimmzeit von 1:12:46 war ich nicht unzufrieden. Als ich dann die ersten 90KM in 2:33h hinter mich gebracht hatte, war ich  kurzfristig unsicher, ob es zu schnell war…, war es aber nicht! Die zweite Runde bin ich in derselben Zeit gefahren was eine Gesamtradzeit von 5:07:23 nach sich zog – über 35 Km/h – sehr geil!!! Besonders der auf der zweiten Radrunde aufkommende Wind kam mir da als Hamburger sehr gelegen. Während viele versuchten sich fluchend auf dem Rad klein zu machen, sagte ich mir, dass ich das kann und bei jedem Training hatte! Allerdings war ich mir nach dem Radsplit wirklich unsicher, ob ich dann noch einen vernünftigen Marathon hinkriege. Während mir nach wenigen Kilometern Rasmus HENNING (der spätere Sieger) und Sebastian KIENLE (Zweiter mit neuer Radrekordzeit von 4:14h, 42,5 Km/h!) entgegen kamen, konnte ich doch erstaunlich gut meinen Rhythmus finden. Da ich weder einen körperlichen noch mentalen Einbruch zu verzeichnen hatte, blieb die Uhr dann irgendwann bei 3:53:24 stehen, immerhin noch ein 5:30er Schnitt. Dabei konnte ich von den letzten 6 Wochen 4 wegen Achillessehnenproblemen nicht laufen…, aber da bin ich auch Gott und vielen Freunden dankbar, die für mich gebetet haben und somit meinen Start und Finish erst ermöglichten!
Unterm Strich gab das Ganze dann eine Zeit von 10:21:53h. Von den Platzierungen her einen 533. Platz von 2700 Startern, einen 124. von 608 in der AK und bei der DM in der AK einen 23. Platz! Damit war ich wirklich sehr zufrieden, glücklich und auch stolz. Es fühlt sich sehr gut an, wenn Monate der Entbehrung und des Investierens von Zeit, Energie und Geld am Erntetag dann auch aufgehen und so ein toller Wettkampf dabei raus kommt. Da durften natürlich ein paar Zieltränen auch nicht fehlen. ROTH ist ein Traum für Triathleten und ca. 100.000 Zuschauer an der Strecke motivieren ungemein!!

Je oller, desto doller!

Mittwoch, 21. Juli 2010

Hamburg-Triathlon und viele von uns waren dabei, genau läßt sich das leider  nicht auflisten, weil das Team oder der Verein nur von einigen angegeben wurde. Schade, denn auch aus dem gemeinsamen braun-weißen Startblock wurde nichts, zuwenige hatte sich richtig unter „alikatze“ angemeldet. So starteten wir also alle quer durch den Garten zu unterschiedlichsten Zeiten. Ich hatte Glück, konnte auschlafen und war erst um 9.20 Uhr dran. Herrliches Wetter, grünes Wasser und der Neo blieb leider zu Hause … so konnte aus der guten Schwimmzeit natürlich nichts werden. Immerhin ließ ich ein paar Brustschwimmer dann doch hinter mir. Dafür war der Einlauf in die endlose Wechselzone ohne Neo dann sehr angenehm. Auf dem Fahrrad überraschten mich dann doch immer wieder völlig Übergewichtige mit rundem Tritt, denen ich definitiv nicht folgen konnte. Dann ging die Aufholjagd los: Schwimmer und Radfahrer einsammeln hieß die Devise … und wirklich, der eine oder andere wurde kassiert. Mit dem Laufsplit von unter 45 Minuten war ich superzufrieden. Am nächsten Tag sah ich dann die Ergebnislisten im Netz – und siehe da: St. Pauli stellte drei Altersklassensieger! Welcher Verein kann das schon von sich behaupten.
1. WSEN4, Tracy Hellwig, Sprintdistanz, 1:30,52
1. MSEN6, Ch. v. Woedtke, Olympische Distanz, 2:49,26
1. MSEN7, Sammy Hellwig, Olympische Distanz, 2:57,49
Ansonsten sah ich nur strahlende Gesichter, hat Spaß gemacht und wie gesagt, das nächste Mal sollte das mit der Anmeldung für einen St. Pauli-Block besser klappen!

Altersklassensieg in St.Peter

Montag, 05. Juli 2010

Harm war für uns vor Ort:

Wir waren mit insgesamt 5 Braun-Weissen bei der OD in St Peter am Start (nicht alle in braun weiss!!!). Die Bedingungen waren, ich sage mal neutral: gemischt. Das Wasser meinte es gut mit uns, sogar im Neo hat man sich nicht überhitzt und wer schon mal da war weiss, daß es eher ruhig war. In der Nordsee geht es nun mal nicht ohne Seegang. Für mich als “Nichtschwimmer” war es dennoch heftig. Auf dem Rad kann es auch windiger in St Peter sein. Dennoch hatte man oft das Gefühl einer sehr “steifen Briese” von vorne. Ein Kampfrichter sagte mir aber nach dem Rennen: “Bei Wind geht das hier aber richtig ab”. Für ihn war es offensichtlich windstill. Was mich zum wiederhloten Male begeistert hat, war die ausgesprochene Fairness der meisten Teilnehmer. Ich zumindest habe praktisch keinen bewusst beim Lutschen gesehen. Beim Laufen könnte man sagen, dass es sehr warm war. Kay meinte nachher, zwei Trinkstationen auf 5 km sei Körperverletzung. Tja bei 37°C im Schatten (den gibts aber nur sehr selten) kann einem dieser Gedanke schon durch den Kopf gehen. Dazu kommen dann noch die typischen Besonderheiten an der Nordsee: eine sehr weite Strecke vom Wasser zum Rad durch tiefen Sand; der tiefe Sand in der Wechselzone, Sand im Getriebe vom Rad und einige tiefe Sandpassagen auf der Laufstrecke. Ach ja, Sand in den Laufschuhen ist auch nicht jedermans Sache. Dennoch, ich finde die Veranstaltung super. Jetzt war ich das dritte mal dabei und es ist immer wieder anders. Unsere Ergebnisse können sich sehen lassen: alle Vereinsangehörigen unter 3h!
Olaf (wo war Dein Vereinsdress?): 2:55:49
Christoph (noch im alten Einteiler): 2:53:25 und natürlich der Start-Ziel Sieg in seiner Altersklasse (mit Bestzeiten in allen 3 Disziplinen)
Tobias (wie alle Folgenden vorschriftsmäßig in RAL schiessmichtot): 2:53:14
Kay: 2:36:52
Ich: 2:25:41

Jede Menge Schweiß in Bad Bodenteich

Dienstag, 29. Juni 2010

Am 27.06. war es endlich soweit, mein erster Triathlon in 2010, und dass gleich über die Mitteldistanz! Die Vorbereitung dahin verlief schon echt klasse und meine Form war echt gut. Nach dem letzten Training am Mittwoch startete ich mit einem großen Eis und ein paar Bierchen zum Ghana-Spiel das Carbo-Loading beim Public Viewing in Northeim. Bis Sonntag verlief dann alles nach Plan, ich war mit meiner Freundin gegen 8 Uhr in Bad Bodenteich und bezog meinen Platz in der Wechselzone. Als ich alles vorbereitet hatte, traf ich auch schon unsere ersten Liga-Starter und musste mich langsam sputen ins Wasser zu kommen. Im letzten Jahr hatte ich nämlich hier viel zu spät mit dem Neoanziehen begonnen und hatte Ihn nicht vernünftig an, sodass ich nach nicht einmal 200m Schwimmen Schnappatmung bekam und fast abgesoffen wäre… In diesem Jahr lief es aber besser, ich war 15 min vor dem Start im Wasser des Seeparks. Das Wasser war, wie jedes Jahr, ziemlich modderig, kaum hatte man den Kopf unter Wasser sah man nur noch schwarz und steckte mit den Füssen im Schlamm. Da ich hier das fünfte Mal am Start war störte mich das aber nicht besonders, die anderen mussten da ja auch durch ;-) Es ist auch längst nicht so schlimm wie es  sich vielleicht anhört, ist halt „naturbelassenes Schwimmen“ wie es die Ausschreibung verspricht.

Der Start um 09.10 war dann problemlos und ich kam sehr gut in meinen Rhythmus. Das Schwimmen in Bodenteich ist jedes Jahr ein echtes Highlight, da man unter 3 Brücken durchschwimmt und den ganzen Seeparksee praktisch einmal umrundet. An den Brücken ist richtig Stimmung, die man sogar bis ins Wasser hört und fühlt. Nach 33 min. stieg ich ca. als 20. Aus dem Wasser und wechselte mehr schlecht als recht (man sollte das einfach mehr trainieren…) aufs Rad. Draußen auf der Strecke konnte ich richtig Druck machen und die Berge (ja die gibt’s wirklich) der Lüneburger Heide zu meinem Vorteil nutzen. Auf den drei Radrunden zog ich voll durch, sodass ich nach 2:30h Fahrzeit gegen 12 Uhr zurück in die Wechselzone kam. Nun lagen noch 21km Laufen vor mir, auf denen ich feststellte, dass die Laufstrecke gar nicht so viel Schatten hatte, wie ich in den letzten Jahren gefühlt hatte… Von Runde zu Runde, insgesamt waren 8 à 2,6Km zu absolvieren, wurde es wärmer und jede Abkühlung war willkommen. Hier ist vor Allem der Anstieg zum Verpflegungspunkt zu erwähnen, bei dem es jede Runde mitten durch die Botanik gefühlte 50m nach oben geht und man echt froh ist, dass oben Wasser und eine Gartendusche zur Erfrischung warten. Trotz der Hitze war ich auch beim Laufen gut in Schuss und brauchte 1:39 für den Halbmarathon. Auf der Ziellinie leuchtete für mich eine 4:46:06h auf, ich hatte meine Bestzeit aus dem Vorjahr um über 5 min gesteigert und war damit 16. in der Gesamtwertung. Im Zielbereich traf ich unsere Ligastarter wieder und wir wechselten noch ein paar Worte bei der großartigen Finisherverpflegung in Bodenteich. Bei keinem Wettkampf habe ich ein so reichhaltiges Zielbuffet mit Früchten aller Art, Kuchen, Eis usw. gesehen. Allein das ist schon ein Grund auch mal in Bodenteich an den Start zu gehen. Ich bin nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei.

Lg

Torben

Laufen, laufen, laufen – und dann weiterlaufen!

Dienstag, 29. Juni 2010

Abteilungsmitglied Frank Berka tritt binnen 22 Tagen bei zwei 24 Stundenläufen und dem Hamburger Halbmarathon an. Dass St. PaulianerInnen mitunter ungewöhnliche Sachen machen, ist seit langem bekannt. Und es spricht sich langsam, aber sicher in der Stadt (und bei Halbmarathonmoderatoren ;-) herum, dass der FC St. Pauli eine schlagkräftige Triathlonabteilung aufgebaut hat. Zu diesem Team gehört auch Frank Berka, wenngleich er mehr läuft als schwimmt und radelt.  Am 05.06.2010 bzw. am 05. und 06.06.2010 hat Frank bei der vierten Austragung der 24 Stunden von Schenefeld teilgenommen. Bei sommerlicher Wärme galt es, so viele Kilometer wie möglich binnen 24 Stunden zu laufen (tagsüber auf einem 1953 m langen Rundkurs, in der Nacht und in der letzten Stunde auf der 400 m-Kunststoffbahn). Unterbrochen von ein paar kleineren Pausen und einer 5 Stunden Schlafpause kam Frank auf 126,960 Kilometer, was letztlich Rang 8 von 20 EinzelläuferInnen und Platz 1 von vier M40ern bedeutete.  Exakt zwei Wochen später wurden im pfälzischen Rockenhausen von der Deutschen Ultramarathon Vereinigung die 22. Deutschen Meisterschaften der DUV im 24 Stundenlauf ausgetragen. Auf einem 1175 m langen Rundkurs ging es erneut darum, möglichst viel Strecke zu machen. Wiederum von ein paar kurzen und einer knapp 5 Stunden langen Schlafpause unterbrochen kam Frank diesmal auf 134,628 km. Das bedeutete im 134 TeilnehmerInnen starken Feld Rang 82 insgesamt und Platz 13 (von 18) M40ern. Nur eine weitere Woche später war Frank – wie viele andere St. PaulianerInnen (siehe eigenen Bericht) – beim Hella-Halbmarathon am Start. Bei erneut sommerlicher Hitze liefen seine Freundin und er im hinteren Mittelfeld der rund 4.300 LäuferInnen ins Ziel. Und einen weiteren Start hat er auch schon gebucht: Vom 23.-25.07.2010 findet in Köln ein 48 Stundenlauf statt. Dieser wird auf einer Aschenbahn ausgetragen und noch größere Anforderungen an Körper und Geist stellen – noch eine weitere ungewöhnliche Aktion eines St. Paulianers.

Frank auf der Runde der Deutschen Meisterschaft in Rockenhausen (Foto: Peter Gründling, Copyright www.laufticker.de)

Heimspielsiege beim Hamburger Halbmarathon

Montag, 28. Juni 2010

Vor dem Start und nach dem Ziel

Heimspiel bei strahlendem Sonnenschein und ein Gruppenfoto mit sieben Paulianern in verschiedenen Outfits. Zwei in Original-Lehmbraun einer im umgefärbten Lehmbraun, ich selbst im alten Einteiler, der Rest kunterbunt. Die Laune war wie das Wetter: prächtig! Wenn mich nicht alles täuscht, sind alle gut durchgekommen, teilweise mit absoluten Super-Zeiten, wobei Burkhard mit 1:21,16 wieder unser vereinsbester Läufer war. Bei der Siegerehrung waren wir dann auch wieder so würdig vertreten, dass der Moderator und Veranstalter sich als St.Pauli-Fan (obwohl HSV-Mitglied) outete und vor den beiden Altersklassensiegern Buckhard und meiner Wenigkeit auf der Bühne ehrfurchtsvoll und theatral in die Knie ging und uns die Urkunden überreichte. Alle Ergebnisse sind unter www.hella-halbmarathon.de nachzusehen.

Schöne Grüße
Christoph

Ein schöner Rücken – Teddy macht bella figura im Großensee

Donnerstag, 24. Juni 2010

Als einziger Sankt Paulianer hatte unser Teddybähr am letzten Montag die SD in/im Großensee ”erfolgreich” absolviert. Kleine aber feine Veranstaltung – innerhalb von 12 Stunden ausgebucht. Am Ende kam eine persönliche BZ mit 1:17:54 heraus. Das 1. Erfolgserlebnis der Saison; aber da kommt ja noch was – ich glaube, etwas länger… Der Fotograf von “Helmuts Radsportseite” sei jedenfalls von seinem Rücken oder doch mehr vom Logo “begeistert” gewesen, schreibt Teddy.



Torben gewinnt seine AK in Uelzen

Dienstag, 22. Juni 2010

Hier nun der Bericht der leider ein bisschen in meinen Postfach kleben geblieben ist…

Endlich war es soweit und ich konnte am Freitag den 11.06.2010 unseren neuen Einteiler das erste Mal im Wettkampf durch die Straßen von Uelzen tragen! Dort fand nämlich der 25. AZ Abendvolkslauf statt und ich bin über die Halbmarathondistanz an den Start gegangen.  Vom Start weg habe ich treu dem Motto „Heller macht schneller“ Gas gegeben und war auf den ersten KM zeitweise sogar zweiter der 84 Starter/innen. Wie ich schnell bemerkte war das aber etwas zu schnell und der echt heftige Wind sowie die „Berge“ der Lüneburger Heide forderten Ihren Tribut, sodass ich von einigen Läufern überholt wurde. Da wir auf einer Strecke mit mehreren Wendepunkten unterwegs waren, verlor ich die aber nicht aus den Augen und versuchte so gut es ging dran zu bleiben. Auf der zweiten von 3 Runden fand ich meinen Rhythmus wieder und konnte so am Ende mein Tempo im Mittel über die volle Distanz ziemlich konstant halten. Vor Allem auf den letzten KM bekam ich nochmal Flügel, da ich noch einen weiteren Hamburger Starter des Teams „Laufwerk“ vor mir erblickte, auf den ich aufholte und den ich kurz vor dem Ziel auch überholte. Im Ziel war ich dann in 1:31:59 zwar leider über 1:30 geblieben, aber aufgrund des Wetters und vor Allem des Windes bin ich mit dem Ergebnis als 8. Insgesamt und Altersklassensieger der TM 30 sehr zufrieden.

Liebe Grüsse Torben

Klaus beim 3. Schwalm-Nette Triathlon am 13.6.2010

Dienstag, 22. Juni 2010

Misslungene Premiere des kleinen Lehmbraunen.

Da ich im Moment mit meinem Umzug an den Niederrhein beschäfftigt schlägt sich die Anspannung auch beim Sport nieder. So ging das präperieren des Bikes am Samstagabend ordentlich in bie Botze ( Hose ) Hab ich doch eine Konusmutter meines Aeroaufsatzes vermurkst.Gegen 24uhr Nachts hab ich aufgegeben und mich entschieden nur mit einem Teil zu starten. Kurze Nacht und kalter Morgen, 9 Grad auf der Anzeige, Start 9:20 für die Sprinter ( Volksdistanz 0,5/20/5 ) 8:50 Besprechung und ich mal wieder oberschlau, eine gehört alle gehört, und so fing das Drama an. Das es sich um mehrere Runden ( 4 mal Rad, 3 mal Laufen ) in jeder Disziplin handelte war mir klar und so war ich der Meinung das ich mich durch schuffte und sehe das es mit dem Rad auch geht. 9:20 ging es dann los. Die Bahn war mit zehn Leuten zu voll und ich konnte nur einen freien Start hinlegen.In den darauffolgenden Minuten bekam ich keinen Rhytmus, zum einen der Typ vor mir nervte mit seinem Brustkraulstil und immer noch dieser Lenker im Kopf, und stieg mit kläglichen 10:25 aus dem Wasser. Raufs auf Rad und schön die 20km abspulen. Die Srecke war gerade aber ein Anstieg mit 6% hatte es in sich aber es ging und die Geschichte mit dem Lenker ging besser als gedacht. Erste Erleichterung kam auf.Als ich nach 35:27 vom Rädchen abstieg wurde ich von einem Offiziellen gefragt wieviel Runden ich gefahren sei? 20 km sagte ich Rein in die Laufschlappen und auf die Laufstrecke. Komisch dachte ich noch bei mir und sortierte meine Knochen und wunderte mich das ich alleine unterwegs war. Hatte ich mich verlaufen und wo waren die anderen?Die Streckenposten aber sagten, dass ich richtig wäre. Im Ziel schauten mich die schnellen Jungs dann doch komisch an. ” wer ist das, woher kommt der, wieso ist der so schnell? ”
Ein Presseman wollte dann auch so einiges von mir wissen und sagte, dass ich der erste nach dem Rad war. Nachdem ich mich mit meinen Mitstreitern unterhalten habe, stellte sich heraus das ich zu wenig gefahren bin und die strecke länger als 20km war. Ich war der Meinung, dass ich 20km bezahlt habe und auch nicht mehr machen muss.Tja, beim nächsten Mal dann doch besser bei der Wettkampfbesprechung zuhören. Die ” Familienehre ” rettete dann Birgitta mit ihrem 2 Platz in der Ak 50. Jetzt bekomm ich bei jeder Gelegenheit die Medaille vor die Nase gehalten. grummelgrummel.
Ein neuer Aeroaufsatz wurde noch am selbigen Abend bestellt damit es das nächste mal etwas besser wird.