Braunweiße Kurzarbeiter in Bremen

Kalender lügen nicht!!! Und meiner sagt, dass ich in 4 Wochen meine erste Mitteldistanz in Köln in Angriff nehmen werde. Also wollte ich neben dem ganzen Training mal wieder einen anderen Reiz setzen und bin zum Nehlsen-Triathlon nach Bremen gefahren. Okay, ich bin gefahren worden (gut, wenn Papa sich auch für den Sport erwärmen kann und sich nicht scheut, am Sonntagmorgen um 6:30Uhr aufzustehen.). Pünktlich zwei Stunden vor dem Start kamen wir am Wettkampfort an und ich war von der kleinen, familiären Atmosphäre sehr angetan. Schöner Kontrast zu dem Riesen-Event vor ein paar Wochen in Hamburg. Beim Abholen der Startunterlagen habe ich dann noch Holger aus Oldenburg
getroffen, der nach seinem Staffeleinsatz in Glückburg immer noch nicht genug hatte und sich spontan für einen Start in Bremen entschieden hat. Das Vorbereiten in der Wechselzone lief ganz entspannt ab, bis Holger meinte, er müsse nun doch seinen neuen (ärmellosen) Neo anziehen. Ich hatte mich frühzeitig gegen die Plastikpelle entschieden. Die 1,5km ohne die schwarze Schwimmhilfe in der Alster haben mir Mut gemacht und bei 750m schien mir die Chance auf gesparte Zeit beim Wechsel so verlockend, dass mich auch die 21,5°C im Grambker Sportparksee nicht abhalten konnten, als einer der Wenigen leicht bekleidet ins Wasser zu steigen. Schwimmen lief auch ganz gut (15:19min sind im Rahmen meiner Möglichkeiten). Ich hatte ständig jemanden vor mir und bin deshalb – endlich mal – ohne große Umwege wieder an Land gekommen. Beim Wechsel aufs Rad habe ich tatsächlich einige Plätze gut gemacht und ging fröhlich auf die Radstrecke. Flach wie am Bremer Deich erwartet, aber leider sehr kurvig und zum Großteil schlecht asphaltiert kamen die 20km daher, die ich nach 37 Minuten dann gut durchgeschüttelt hinter mir hatte. Schneller Wechsel auf die 5,4km Laufstrecke, die sehr schön durch den Grambker Sportpark führten. Kurz vor der Wende kam Holger mir dann entgegen, nach kurzen Abklatschen und motivierenden Worten befand auch ich mich dann schon wieder auf dem Rückweg und auf dem Weg zum Ziel konnte ich noch einige Teilnehmer einsammeln (22:10min). Im Ziel dann Blick auf die Uhr und siehe da: 1:14:36h (34.Platz von 81 Startern)!!! Da kann und will man doch nicht meckern. Holger war auch grad seit einer halben Minute drin und wartete schon lächelnd. Fazit: Kleiner, netter Wettkampf mit toller Location. Einzig die holprige Radstrecke nervt etwas. Für 25,-EUR Startgebühr bekommt man im Ziel aber auch noch ein leckeres Schwarzbrot vom Co-Sponsor überreicht.

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