Liga – „Heimspiel“ im Stadtpark

Entgegen dem letzten Wettkampf in Itzehoe war die Anfahrt für diesen am 17.06.2012 recht kurz. So war es vielleicht zu erklären, dass wir hier eine Rekordanmeldung von 29 Startern für den Stadtparktriathlon der Landesliga hatten. Wie allerdings schon eine Woche zuvor in Itzehoe, mussten wir auch diesmal wieder auf einige Athleten kurzfristig verzichten. Trotzdem gelang es mit insgesamt 24 Startern alle Teams vollständig zu besetzen.

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Liga – Auswärtsfahrt nach Itzehoe

Eigens für die Tour am 10.06.2012 nach Itzehoe wurde von der Triathlonabteilung sowohl der Amateurbus als auch ein Fanladenbus angemietet. Zusammen mit Karins Transporter bildete das den Haupttransport unserer Athleten Richtung Itzehoe.

Von den 26 gemeldeten Startern gingen aufgrund diverser Absagen aus unterschiedlichen Gründen „nur“ 20 Athleten von uns an den Start. Bedauerlicherweise startete das zweite Herrenteam bei diesem Wettkampf somit in Unterzahl.

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„Grüezie“ aus der Schweiz – Babetts erste Sprintdistanz

Ein großes Grüezie an Euch alle!
Hier mal ein kleiner Bericht von meiner ersten Sprintdistanz in der Schweiz.

Zürich –Triathlon Juli 2011

04.59 Uhr, der Wecker klingelt. Count Down beginnt!
08.30 Start der Shortdistanz der Frauen in Zürich.
05:30 saß ich im Auto nach Zürich.
Ich bin immer gerne 2 Std. vor dem Start da, um in Ruhe mir das Wettkampfgelände anzuschauen
und mich gemütlich in der Wechselzone einzurichten, noch dazu musste ich auch noch meine
Startunterlagen bis 07:00 Uhr abgeholt haben. Von mir zu Hause nach Zürich fährt man ungefähr
eine Stunde.
Motiviert, denn ich konnte ja nun endlich mein neues Trikot tragen, flog ich über die Autobahn nach
Zürich. Selbst ein Blitzer konnte mich nicht stoppen (Dat wird teuer!)

In Zürich angekommen versagte irgendwie mein Navi. Gefühlt fuhr ich durch ganz Zürich, nur nicht
zum Triathlongeschehen. Eine genaue Anfahrtsbeschreibung gab es auch nicht, da man doch
möglichst öffentl . Verkehrsmittel nutzen sollte, was ich schön ignoriert hatte!
Die Uhr zeigte mittlerweile 07:00 und nix vom Zürichsee oder Triathlon zu sehen.
Meine Panik wuchs.
Erste Gedanken kamen, das schaffe ich nicht, das wird nix mit Züritriathlon .
Mein Navi jagte mich schon wieder auf die Autobahn Richtung Luzern! Na klasse!
Um 07.45 hatte ich es dann doch irgendwie geschafft, einen Parkplatz zu finden, der nur 5 Minuten
vom Triathlon entfernt war.
Noch 45 Minuten bis zum Start.
Weitere Gedanken kamen, ob ich überhaupt noch antreten sollte, ich hatte ja auch noch keine
Startunterlagen, und ob ich die überhaupt noch bekommen würde ….????
Aber, was hörte ich neulich aus der Triathlonszene, man sollte sich niemals begrenzen und so zog ich
mit meinem Velo und meiner fast auseinanderfallenden Triathlonbox zur Startnummernausgabe.
Während ich mit panisch rollenden Augen vor der Frau an der Startnummernausgabe stand und
vorsichtig fragte, ob ich noch mitmachen durfte, sagte sie nur ganz gelassen: Ich hätte ja noch ewig
Zeit. Na, dachte ich nur, wenn sie es sagt, und so schoss ich zur Wechselzone,
während mir schon etliche Frauen in Neos entgegenkamen und sich zum Schwimmstart
aufzumachen.
Um 08:05 checkte ich in die Wechselzone ein.
Die Frage, ob mit oder ohne Neo, stellte sich für mich nicht mehr, ich hatte keine Zeit mich noch in
den Neo zu quetschen sondern, gleich ab zum Schwimmstart,
ausserdem konnte man ja so eh viel besser das Trikot sehen

Schwimmen im Züricher See war toll. Das Wasser war warm (21 Grad), eine wunderschöne
Bergkulisse und einfach klares Wasser. Ich habe es geschafft nahezu 500 m durch zu kraulen, juhu!
Blöd nur, dass ich mich ein bisschen verschwommen hatte.
Ich war gerade dabei zur Seemitte raus zu schwimmen, als ich die anderen irgendwie aus dem
Augenwinkel sah, die in eine andere Richtung schwammen, also ich noch schnell hinterher.
Schwimmen hatte ich also gut hinbekommen, und ich ging auch nicht als Letzte aus dem See !

Nun Radstrecke.

Ich fragte mich, ob mein nicht zu vermeidendes Bergradtraining in meiner Wohngegend nun positive
Auswirkungen hätte, vor allem nach meiner „Appenzeller Radrundfahrt“ ( 65 km 11 Steigungen).

Die Triathlonstrecke war aber flach, und ich flog mit einer dkm von 28 über die Strecke.
Wer mich kennt, weiß dass das für mich schnell ist!
Leider pennte dann ein Streckenposten und ich kam mit 5 weiteren Frauen von der Strecke ab und
wir befanden uns Mitten im großen Straßenverkehr von Zürich und wir fragten uns nur,
wo denn die Autos herkämen. Also wieder zurück….
Ach, und eine Schweizerin aufm Velo brüllte mir auch noch zwischendurch ein herzhaftes „St.
Pauli“, entgegen: so schön und das so weit weg von Hamburg!
Die Radstrecke hatte ich nun auch absolviert und nun kam für mich das Schlimmste, halt laufen.
Auch Schweizern war es nicht entgangen, dass St. Pauli abgestiegen war, woran ich gleich auf der
Laufstrecke erinnert wurde. Nach einem kurvenreichen und quälenden Laufstrecke kam, dann
endlich der Zieleinlauf in Sicht und , da standen sie:
vertraute Menschen mitten in Zürich, Anja und Julia, und feuerten mich an
Im Zielbereich gab es dann natürlich erstmal Weizen, leider alkoholfrei, und ich begrüßte Anja, die
auch gleich zum Start der OD musste und Julia, die Sonntag Ihren ersten Ironman erleben sollte und
sich allerdings gerade panisch fragte, was sie sich eigentlich antun würde und ob sie nicht ganz dicht
ist, haha!

Es war ein sehr schöner Triathlon, der viel Spass gemacht hat und ich war auch nicht Letzte

Fortsetzungen folgen….

Babett

Vierlanden and beyond

… darunter erfahrene Hasen wie Christoph oder Teddy, aber auch Neueinsteiger wie Nicole Klingl oder Markus Frink, die beide ihren ersten Triathlon mit Bravour und viel Spaß beendeten. Auf der kurzen olympischen Distanz stürmte Eric mit 2:25 h als erster St.Paulianer ins Ziel (Gesamt: 41. von 184; Altersklasse: 9.), gefolgt von Christoph mit 2:45 (Gesamt: 199.; Altersklasse: 1.),und kurz dahinter in Sekundenabständen Peter, Frank-Michael und unserem Super-Oldie Sammy mit 2:48:59 (Gesamt: 127.; Altersklasse: 1.). Olaf dagegen hatte den obligatorischen Platten und musste mal wieder absteigen. Neues Rad kaufen, oder mal eine Pumpe bei Wettkämpfen mitnehmen? Bei den Sprintern (Volkstriathlon) sicherte sich Stephan Fasshauer mit 1:08:49 den inoffiziellen Vereinstagessieg, der ihn immerhin 11. im Gesamtklassements werden ließ. Bei den Frauen gewann Nicole in 1:29 h unsere virtuelle Vereinsmeisterschaft. Auf der Kurzdistanz bei den Frauen zeigte Sammys Tracy ebenfalls eine tolle Performance und kam in genau 3 h ins Ziel. Allen Starterinnen und Startern Glückwunsch für diese kolossale Leistung! Die WM kann kommen! Larsens Vater konnte inzwischen als Staffelstarter und Schwimmer verhaftet werden.

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Hier fuhr vor einer Sekunde noch Sammy lang …

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Schon um 10 Uhr sprangen gestern die tapferen Mitteldistanzler in den See. Unter ihnen war nach diversen Abmeldungen infolge von Ausfallerscheinungen leider nur ein St. Paulianer zu finden: Von insgesamt 81 gewerteten Startern konnte sich Harm mit einer Zeit von 4:48 und als 29. im oberen Drittel platzieren. Nach 2 km Schwimmen, 80 km Deichfahren lief er den Halbmarathon in beeindruckenden 1:41 h. Er liegt damit voll auf Kurs für seinen Hauptwettkampf am 1.8. in Regensburg – klasse Leistung! Außer den Jede(r)frauen und -männern waren auch die Landsliga- und Regionalligateams auf der Strecke. „Besondere Erwähnung verdient auf jeden Fall Gunther. Er hat die Konkurrenz in Grund und Boden geschwommen (Anm.: 1,5 km in 12 Min. ist Mark-Spitz-rekordverdächtig) und hat seine Führung im Ziel mit knapp 5 Minuten Vorsprung verteidigt. Gesamtsieger der Landesliga hatten wir bisher noch nicht!“, freute sich Ligawart Walter, der selbst den Tag im Klappstuhl an der Strecke verbrachte, da er am Tag zuvor in Ferropolis schon viel Sport betrieben und zusammen mit Mättz die braunweißen Farben würdig vertreten hatte. Die Farbgebung der neuen St.Pauli-Trikots sorgte allseits für viel Gesprächsstoff und Heiterkeit. Von „Toll, mal was Anderes“, über „Erinnert mich irgendwie an die 1960er-Jahre-Mode“ bis hin zu „Nein danke, ich möchte keinen Senf mehr“ war alles dabei. Während die Landesligaherren dank der erwähnten herausragenden Einzelleistung 5. des Ligaspieltags wurden, waren auch die Frauen gut unterwegs und sicherten sich diesmal den 3. (und damit leider letzten) Platz. Die Konkurrenz war aber auch verdammt stark. Um so mehr: eine mehr als brave Leistung von Christine, Anja, Kathrin und Julia!

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Um allen anderslautenden Gerüchten entgegenzutreten, demonstrierten wir während des Rennens auf dem Hauptdeich und verteidigten lautstark unsere Vereinsfarben: „Triathlon ist Braunweiß!“

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Auch der Schöngeist unserer Abteilung hatte sich auf den Weg in die Vierlanden gemacht. Hier der Rennbericht von  Ottoerich, Altonas schnellstem Antiquar, der dennoch die schlimmsten 5 km seines bisherigen Sportlerlebens lief:

Gestern bei sengender Sonne in 1:25 h den Sprint bei Vierlandentriathlon erledigt. Wie fast immer kamen mir während des Wettkamps Zweifel, was tust du hier eigentlich, wie fast immer war nach dem Wettkampf die Erleichterung groß, schön, dass es vorbei ist und die Gewissheit, nächstes Mal gerne wieder.

Diesmal lief ich ins Wasser ohne schützenden Neopren. Premiere. Das Testschwimmen vorm Vortag machte mir klar, irgendwie behindert das Teil mehr, als dass es unterstützt: 90% Brustschwimmen, was soll der Ballast?! Also, kurz vor’m Start etwas abgekühlt und dann mit der Meute hinein in die Waschmaschine: Die ersten 50 Meter (gefühlt 500) Kraul schwimmend mitgehalten. Tritte links, Tritte rechts, ließen mich ruhigeres Fahrwasser suchen. Hinter mir erschollen Hilferufe, klang sehr Besorgnis erregend. Im ersten Augenblick wollte ich anhalten, um nach dem rechten zu sehen, dann fiel mir glücklicherweise ein: Rettungsschwimmen kannst du auch nicht. Also weiter! (Nachher erfuhr ich, dass die DLRG ausrücken musste und zwei Süßwassermatrosen aus Seenot befreite).
Meine Brille beschlug im Nu, ich konnte nur der Masse folgen. Irgendwann erspähte ich dann doch die erste Boje, rechts rum und weiter im grimmigen Lauf. Neue Kraulansätze wurden durch Atemnot sofort unterbrochen, unversucht wollte ich aber nichts lassen. Nun hatte ich so etwas wie Schwimmschatten gefunden. Zwar erschien mir der Vorschwimmer etwas langsam, ich blieb dennoch dicht hinter ihm. Letztlich verschenkst du hier keine Körner, die dir nachher fehlen, lautete mein Mantra. Zweite Boje gemeistert, nun den Strand irgendwo da vorne geahnt – drauf zu halten. Jetzt konnte ich doch noch etwas beschleunigen und meinerseits nach vorne gehen. Nach 12 Minuten raus aus dem Wasser, der Blick zurück zeigte mir nicht als Letzter und ab Richtung Wechselgarten.
Mein untauglicher Versuch, den direkten Weg zu meinem Rad zu nehmen, wurde von einem Kampfrichter unterbunden: Nee, nee, so nicht! Da hinten lang!, herrschte er mich an. Die Streckenführung war nicht ganz klar. Sparte ich diesmal Minuten, in dem ich mich nicht mehr aus der Gummihaut pellen musste, verschenkte ich diese durch chaotischen Wechsel. Während ich zur Radstrecke hinauf schob, verhedderte sich mein Startnummernband in den Vorderadspeichen. Miste, ‚raus klamüsiren, umgurten und weiter.
Bis zur ersten Wendemarke lief es sahnemäßig. Leichter Rückenwind, singende Pneus und blauer Himmel brachten mir einen 35er Schnitt. Mehr, als ich zu hoffen wagte. Nach der Wende ging’s nicht mehr ganz so flott weiter, im ganzen zeigte mein Tacho 37 Minuten für die gemessenen 19,7 km an. Ich war’s zufrieden. Einige aus meiner Startgruppe konnte ich überholen, mit 2 Konkurrenten lieferte ich mir auf der Wegstrecke stete Duelle, so richtig absetzen konnte sich keiner. Lustig war’s, als einer der beiden nach dem Überholvorgang mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht einen Gang höher schaltete, dann aber dermaßen einbrach, dass ich ihm ein Liedchen pfeifend meinerseits das Heckrad zeigte.
Dann folgten die 5 km auf der Piste. Es waren die schlimmsten 5 km, die ich je gelaufen bin. Endlos zog sich die Strecke hin, kein Schattentrost nirgends, dafür beißende Grilldünste der Wochenendurlauber gepaart mit aufgewirbeltem Staub der Strecke. Grausam. 5 km. Die brauche ich sonst zum warm werden, gestern lief ich heiß. Lauffreund Air Eule aus Startgruppe 2 schloss noch zu mir auf, und ich wagte den gemeinsamen Laufschritt, allerdings nicht auf lange. Puste weg, alle alle.
Im Ziel dann alles vergessen, Wasser & Erdinger (oder war es Franziskaner) satt: Welt, du hast mich wieder. Nach kleiner Regenerationsphase noch zu den FCSP-Groupies gestoßen, und die Mannschaft angefeuert. Am Wegesrand stehen ist irgendwie auch toll.

„Der Doppelte Olli“  – Oliver Bley und Oliver Schwarzwald.Olli (v.l.) im neuen Dress – und der schon wieder aufgemunterte Ottoerich (rechts) im old style – die Kopfbedeckung wäre die perfekte Ergänzung zu unserer TK-Badekappe.

That’s the way we like it – während die anderen noch laufen, sind wir schon bzw. noch am feiern. Christine und Trinkwart Jürgen vor der Wechselzone am See.