Unverhofft kommt oft beim Stadtparkmarathon

Am 07. Oktober fand der mittlerweile 11. Stadtparkmarathon statt. Eigentlich fast schon ein reiner Staffelwettbewerb, denn gerade einmal 21 Marathonläufer standen 105 Staffeln mit jeweils 5 Läufern gegenüber. Hauptgrund dafür ist sicherlich die Streckenführung. Denn anders als 2009 als noch 5 große Runden gelaufen werden mussten, waren es dieses Jahr 10 Runden a 4,2km.

Unsere Staffel bestand aus Stefan, Arturo, Dominic, Lennart (der spontan für Bahne einsprang) und mir. Zu uns gesellten sich noch 5 weitere St.Pauli Staffeln, allein 4 davon von der Marathonabteilung. Zusammen mit den anderen St.Paulianern die teils für ihre BSGs oder mit Freunden gestartet sind, war doch eine ordentliche Portion braun-weiß im Läuferfeld. 

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Torben rennt…durch Hannover

Hannover-Marathon 08.05.2011

Da der Hamburg-Marathon in diesem Jahr so spät liegt habe ich meine Saisonplanung umgestellt und mich das erste Mal zum Hannover-Marathon angemeldet. Um 05:30 klingelte mein Wecker und für mich gings zum Zug in Richtung Hannover, wo ich bei windigem aber doch weitestgehend gutem Wetter meinen ersten Wettkampf des Jahres absolvieren wollte. Schon vor dem Start durfte ich mir einige blöde Bemerkungen aufgrund des „suboptimalen“ Auftritts unser Kicker gegen den FC Bayern und den besiegelten Abstieg anhören. Ich nahms mit Humor, ließ mich davon nicht beeinträchtigen und behielt mir meine Vorfreude auf den bevorstehenden Start. Punkt 09:00 Uhr gings los und ich hatte mich schon vorm Start weit nach vorn in der Horde der Marathonis gestellt, so dass ich auf den ersten KM gut Druck machen konnte. Die Stimmung an der Strecke war wirklich gut, auch wenn natürlich nicht annähernd soviele Leute wie in Hamburg da waren. Die Zuschauer machten gut Alarm, es gab etliche Trommler-Gruppen und an einer Kleingartenkolonie sogar eine Blaskapelle. Die Streckenabschnitte auf den weniger Menschen standen hatte man dadurch immer wieder schnell vergessen, wenn es auf die nächsten, besser besuchten, Strassen ging.

Auf den ersten 10 Km war ich richtig gut in Schuss und brauchte nur 41min. dafür, kurzfristig glaubte ich daran heut eine Chance zu haben die 3h-Marke zu knacken, doch leider wehte ein kleines Problem über der niedersächsischen Landeshauptstadt, welches auf den Namen „Wind“ hörte… L

Ich hatte in der Folge das Gefühl, dass der Wind praktisch nur von vorn wehte und kam dadurch nicht mehr schnell genug voran. Ab KM 30 war ich mir sicher, dass ich das große Ziel verfehlen würde, behielt aber meine Bestleistung aus Hamburg von 03:05h im Auge und konnte im Ziel in 03:03:00h trotzdem jubeln. Damit war ich von 1870 gemeldeten Startern der 80. In der Gesamtwertung  und war absolut zufrieden mit dem Tag.

25.Hamburg Marathon

So hier die Ergebnisse, Stand: 25.04.2010 8:45Uhr:

(kleine Anmerkung von Mättz: bitte macht es mir doch nicht so schwer und meldet euch mit FC St. Pauli Triathlon an.)

16114 » Dr. Vitzthum, Harm 03:13:16 03:14:18
13049 » Keil, Thomas 05:26:45 05:31:08
9209 » Lorenz, Finn 04:46:23 04:51:36
21181 » Bosselmann, Stefan 05:04:29 05:14:31
5861 » Gricksch, Frank-Michael 04:33:45 04:40:37
3918 » Ewert, Dirk 03:55:38 04:01:15
12179 » Wöhling, Torben 03:05:19 03:06:27
5239 » Dr. Jahnke, Andres 03:36:53 03:38:55
18448 » Bannas, Malte 03:56:36 04:02:33
1010 » Pannemann, Björn 04:35:12 04:42:15
18348 » Stechern, Detlef Gerd 04:55:32 04:59:29
8304 » Panoscha, Matthias 03:40:31 03:40:51
6782 » Kaetzel, Juergen 05:07:26 05:17:05
F1750 » Sell, Christine 05:07:26 05:17:05
18248 » Dreise, Goesta 04:02:18 04:07:24
11939 » Oldenettel, Ingo 03:56:34 04:01:56
7245 » Winkel, Raffael 04:11:49 04:16:52
13148 » Hübner, Udo 03:55:38 04:01:15
14713 » Reuter, Reinhard 03:42:48 03:44:31

16454 » Berka, Frank  03:59:06 04:04:33

18010 » Ruckelshausen, Olaf  03:18:25 03:18:50

Maltes Erfahrungsbericht:

Genau 29 Wochen nach meinem ersten Marathon in Köln, war es nun an der Zeit auch mal die Heimatstadt im Laufschritt zu erkunden.

Aufstehen um 5:30Uhr, unter Kopfschütteln der Bäckersfrau nebenan eine kleine „hallo Puls, geht los!“-Runde um den Block und um 8:00Uhr stand ich auch schon aufm Heiligengeistfeld.

Leider gab es offensichtlich mehrere Treffpunkte, so dass ich „nur“ Harm, Walter und Frank-Michael sowie meine persönlichen Ultras (Mama & Papa) traf. Erstaunlicherweise hielt sich die Aufregung in Grenzen und ich freute mich wirklich auf die kommenden Stunden.

Bereits 5 Minuten nach dem Startschuss war ich auch schon über die Startlinie und bewegte mich in der großen Masse Richtung Altona. Gleich nach Ende der Reeperbahn nutzte ich die Chance im Rudel mit ca. zehn anderen Läufern die örtlichen Grünanlagen zu beglücken.

Völlig befreit lief ich also weiter und am U-Bahnhof Messberg sah ich das erste Mal „mein“ Schild („Malte – You never walk alone“) und ich wusste: dort kann ich meine Armlinge loswerden…!! Die korrekte Schreibweise werde ich meinen Eltern noch mal erläutern.

Durch den Wallringtunnel (der ist viel kürzer, wenn man mit dem Auto durchbrettert) ging es zur Alster, auf der die Segler sich einen schönen Tag machten. Weg von der Alster, quer durch Richtung Barmbek – piep – Halbzeit !!! Blick zur Uhr: 1:55:16h, wunderbar!!

Alte Wöhr ist für mich das Alpe D´Huez des Hamburg-Marathons. Unfassbar, wie viele Leute da dicht gedrängt standen. Natürlich auch wieder Mama und Papa mit Schild. Ab der City Nord hatte ich dann mit Arbeitskollege Thorsten und Freundin Beate zwei anhängliche Begleiter, die immer mal wieder auftauchten.  Ab Ohlsdorf tat es dann weh, aber Stimmung und Wetter ließen die aufkommenden Schmerzen gut ertragen. Die beiden Anstiege (Rothenbaumchaussee und Gorch-Fock-Wall) lasse ich bei ausreichenden finanziellen Mitteln planieren. Spender ließen sich bestimmt finden – so viele Läufer lagen am Rand. Ganz bitter: Ein Läufer lag in der Zielkurve und wurde dort behandelt. Wenn man schon das Ziel sieht, aber es nicht mehr geht….!!

Ich bin froh auf meinen Füßen, in 3:56:36h ins Ziel gekommen zu sein und lasse das Lauftraining heute mal ausfallen. Hauptsächlich natürlich wegen des schlechten Wetters.

Glückwunsch an alle braun-weißen Starter und Finisher!!!

Wer die drei St.Paulianer entdeckt, darf eine Runde extra laufen…

Torben „Rakete“ Wöhling berichtet:

Hamburg ist Bestzeitpflaster… 😉

Ich bin mit meiner Familie und unserem Hund „Paul“ am Samstag mit dem Wohnmobil angereist und wir haben in Hammerbrook unseren Stellplatz bezogen.

Von dort war es nur eine S-Bahn-Station und ein kleiner Fußmarsch durch die alten Hafenanlagen bis zum Schuppen 52. Zuerst dachte ich, dass der neue Ort der Marathon-Expo nicht so günstig ist, weil etwas außerhalb, aber als wir dort waren stellten wir fest, dass durch den Standort direkt im Hafen ein ganz spezielles Feeling aufkam und man sich so richtig als Hamburger fühlte…

Abends hat meine Schwiegermama dann meine persönliche Nudelparty mit Bolognese-Sauce ausgerichtet und ich konnte ordentlich Kohlenhydrate für den Lauf tanken. Wie immer vor meinen Wettkämpfen gings dann früh zu Bett und ich habe richtig gut schlafen können.

Um 6 Uhr klingelte der Wecker und es gab mein patentiertes Nutella-Frühstück mit 2 Tassen Kaffee sowie die obligatorischen Rituale, bzw. Toilettengänge… 😉

Pünktlich um halb 9 waren wir dann auf dem Heiligengeistfeld und so langsam stieg die innere Anspannung, denn schließlich wollte ich meine persönliche Bestzeit aus dem Vorjahr knacken. Kurz vor dem Start lief mir Malte über den Weg, der mir und ich Ihm noch alles Gute wünschte und dann gings ab in den Startblock. Vom Start weg fühlte ich mich gut und konnte mich gut durchs Feld kämpfen, bei Km 5 war ich direkt hinter den 3:00h Tempoläufern und konnte gut mithalten. So durfte ich kurz von der 3h-Grenze träumen, die ich mir irgendwann bestimmt noch holen werde…

Von der Strecke kam echt viel und genialer Support und jeder PAULI-Ruf gab mehr Motivation! Die Verpflegung klappte bei mir auch, wie gewohnt, reibungslos und ich hatte während des ganzen Laufs keine Probleme. Leider musste ich auf der zweiten Hälfte etwas abreißen lassen und konnte mein Tempo nicht ganz halten, trotzdem hatte ich aber ständig meine Bestzeit vor Augen, die ich mir dann auch holte!!

Im Ziel, nach einem herrlich kühlen Weizen, traf ich dann meine Familie wieder und sogleich forderte Paul sein Recht und wollte mit mir laufen gehen… Er weiß nämlich ganz genau, dass wenn ich den Einteiler zu Hause anziehen, wir gleich trainieren gehen. Aber darauf musste er leider verzichten – ich habe Ihn mit ein paar Leckerlies bestochen.

Als ich Paul gerade beruhigt hatte kam ein echtes St.Pauli-Original auf mich zu und fragte, ob ich heute gut Werbung für uns gemacht hätte, was ich natürlich bejahen konnte! Leider habe ich vergessen Ihn nach seinem Namen zu fragen aber vielleicht kennt Ihn ja der ein oder andere.

Den Tag haben wir dann bei meinen Eltern am Grill ausklingen lassen und es war wie jedes Jahr ein ganz besonderer Wettkampf für mich, vor Allem da ich das erste Mal nicht nur für, sondern auch in Braun-Weiß durch Hamburg laufen durfte!

Bilder folgen…

Halbmarathon in Riva del Garda – Schön!

Mit ein wenig Verspätung hier noch ein paar Zeilen zu unserem -diesmal wirklich- letzten Wettkampf in 2009. Mitte November sind Christine und ich nochmal auf die 21,1 KM lange Strecke des Halbmarathon in Riva del Garda gegangen um die Saison dann doch noch schön entspannt ausklingen zu lassen.

Das Wetter war perfektes Laufwetter und die Stimmung unter den gut 3.000 Startern toll. Christine hielt sich an Ihren Vorsatz und lief entspannt. Matthias war dann für November doch überraschend gut drauf und war ständig zwischen Gas geben und geniessen hin und her gerissen. So standen am Ende 1:30: 35 für Braun-Weiß im Cassifica – Non male, oder?!

Locker laufen im November

Locker laufen im November

Frank „Löffel“ Berka finisht seinen 200. Marathon!

Exakt 19 Jahre, einen Monat, zwei Wochen und einen Tage nach seinem ersten Marathon in Berlin ist Abteilungsmitglied Frank „Löffel“ Berka am vergangenen Samstag seinen 200. Marathon ins Ziel gestolpert. Beim Novembermarathon des 100 Marathon Club, der über 11 Runden um den Öjendorfer See im Hamburger Osten führte, brauchte er genau eine Stunde und eine Minute länger als bei seinem ersten Marathon (geschlagene 4:49 Std. ggü. 3:48 Std.).

Was zunächst wie eine „ganz normale Marathonkarriere“ begann, nämlich mit ein bis zwei minutiös vorbereiteten und dann mehr oder weniger verdaddelten Marathonläufen pro Jahr, erfuhr 2002 eine plötzliche Wende:

Eine Fußballverletzung (natürlich ohne Einwirkung eines Gegenspielers, die waren alle in der anderen Hälfte) beendete alle Träume, einmal den Bayern-Laufcup in der Altersklasse M30 zu gewinnen (wer sonst fährt schon über 250 km durch die Lande, nur um hier und da ein paar Pünktchen zu sammeln) und führte den (damals) Neu-Hamburger in die Praxis der Vereinsärzte seiner neuen fußballerischen Heimat (die Fan-Karriere reichte übrigens von der Gegengerade des Sportpark Nord über das Südstadion, das Ellernfeld, das Dr. Erich Riedl-Stadion (heute: Embdena-Stadion), das Olympiastadion und das „Stadion am Sportpark“ (heute: Generali-Sportpark) bis hin zur Gegengerade des Millerntorstadions – genannt sind nur öfter und mit gewissem Interesse an der Heimmannschaft betretene Sportplätze).

Und als jener Dr. Johannes Holz dem genesenen Löffel dann auf seine Gegenfrage („Kurz und langsam ist aber doof, also entweder lang und langsam oder kurz und schnell!?“) ein eindeutiges „Also dann lang und langsam!“ erwiderte, wendete sich alles zum Ultramarathon und der Marathonsammelei. Und nun sind es eben 200.

Nur so am Rande, ist ja schon ein paar Tage her: Jener Löffel war übrigens 1992 echter Vereinsmeister im Triathlon! Das einzige Aushängeschild des LT Ennert/Bonn hatte tags zuvor sein Pulver irgendwo in Mittelfranken verschossen und trat nicht an. Da erkannte Löffel auf der Wendepunkt-Laufstrecke am Hengsteysee in Hagen seine Chance und zog in einem gnadenlosen Finish an den verdutzten Vereinskollegen vorbei. Das waren noch Zeiten, damals hieß es achtlos „Jedermanntriathlon“, heute sprechen wir respektvoll von der „Sprintdistanz“.

Augsburg klein
Das Foto zeigt Löffel beim Augsburger Rückwärtslauf, der (inoffiziellen) Deutschen Meisterschaft im 1000m-Rückwärtslaufen, wo er am 21.02.2004 mit Platz 3 in der Altersklasse M30 seine bisher beste Platzierung bei einer DM erreicht hat.

Off-Season-Vergnügen beim München Marathon

Matthias rockt KM 37!

Matthias rockt KM 37!

Einmal die Anderen schwitzen und kämpfen sehen …tut auch mal gut. Christine und Matthias und Sohn Christian unterstützen jedes Jahr die Starter beim München Marathon. Christian rockt das Olystadion,

Christine sorgt für den musikalisch lauten Rahmen und Matthias – auf dem Foto links mit URMEL dem Eishockey-WM-Maskottchen- moderiert bei KM 37 im Herzen Schwabings. Kommendes Jahr haben wir in München 25jähriges Marathon-Jubiläum. Wäre doch schön, wenn wir hier mal ein paar braun-weiße Triathleten durchbringen könnten. Wenn uns jemand eine Totenkopf- oder Pauli-Fahne schickt, lassen wir die dort 2010 in jedem Fall wehen….

Kay auf dem Weg nach Hawaii :)

Kays erster Halbmarathon

Ein wenig Bedenken Aufgrund einiger Zipperlein in den letzten Tagen hatte ich schon vor meinem ersten Halbmarathon, als es um 9:00 Uhr in Bispingen losging.
Als der Startschuss fiel, waren aber alle Zweifel vergessen.
Los ging‘s, nach kurzer Zeit war meine Mitstreiterin Julia aufgeschlossen und ihr Ehrgeiz hat mir geholfen den Pace zu halten.
Es ging durch die von mir sehr geschätzte Landschaft der Lüneburger Heide.
Nach Feld und Waldwegen verlief die Strecke an der Landstraße entlang, auf einmal fanden sich die LäuferInnen auf einer wunderschönen Heidefläche wieder. Dort ging es zwar stetig bergan, doch die landschaftlichen Reize entschädigten für die Mühe.
Kurz vor dem Ziel verlief die Strecke auf einem langgezogenem Weg wieder bergauf, danach die Belohnung: ein langer Weg bergab führte uns beide nun direkt ins Ziel. Der Blick auf die Armbanduhr ließ mich erst einmal auf selbige mit dem Finger klopfen. Konnte es wahr sein, was dort angezeigt wurde? Ja, die Zeit stimmte! Wie wir später erfuhren war Julia mit 1.45h die erste Frau im Halbmarathon-Ziel. Auch bei ihr war es der erste Halbmarathon!

Flyer Kay

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