1. EXILANTEN-Interview mit Karsten

In der neuen Rubrik „Nachrichten aus dem st. paulianischen Exil“ soll es um Mitglieder gehen, die zwar mehr als 100 Km weit weg vom Millerntor wohnen, leben und trainieren, aber es sich dennoch nicht nehmen lassen den Triathlonsport unter braun-weißer Flagge zu betreiben. Was veranlasst sie dazu? Wie ist ihre Geschichte? Das sind Fragen, die sich mir oft stellen, wenn ich mal wieder bei einem entfernten Wettkampf starte und keine Ahnung habe, wer das eigentlich ist, die oder der den selben Einteiler trägt wie ich. KarstenDeshalb haben in dieser Kategorie die Exil-Triathleten die Gelegenheit sich kurz vorzustellen und ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern.
Den Anfang macht heute Karsten Paulig, mit dem ich vor einer Woche ein kleines Telefoninterview führte. Ursprünglich sollte dieses Interview im Rahmen des sich immer noch in der Produktion befindlichen Podcasts erscheinen, doch leider spielte die Technik nicht mit. Deshalb erscheint das Interview nun hier in gedruckter Form. Weiterlesen

Malte lernt Schwimmen

Eigentlich wollte ich ja viel früher was zum Thema Schwimmtraining schreiben. Immerhin hat Malte schon drei Wochen von seinem Schwimmblock weg und hat jetzt eine Regenerationswoche mit nur zwei kurzen Schwimmeinheiten vor sich. Aber auch nach dem Schwimmblock geht das Schwimmtraining weiter, von daher besser spät als nie ein paar Hinweise und Gedanken von mir rund um das Training im nassen Element. Dabei geht es weniger um die genaue Beschreibung des perfekten Schwimmstils für Triathlet*innen. Wer daran Interesse hat, dem*der sei dieses Video ans Herz gelegt: Kraulzug im Triathlon. Im Folgenden geht es mehr um die Trainingsphilosphie die Maltes Plan zu Grunde liegt.

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Maltes Trainingswoche

Die ersten beiden Trainingswochen hat Malte schon gut überstanden. Es wird also Zeit Maltes Trainingswoche mal genauer zu betrachten. Maltes wöchentliches Zeitbudget für das Training beträgt 10-15h. Diese gilt es möglichst optimal zu verteilen. Aufgrund seiner Arbeit wird Malte die langen Einheiten am Wochenende absolvieren, wobei auch unter der Woche ein Tag mit bis zu 4h Training eingeplant ist. Wie schon im ersten Blogeintrag von mir beschrieben, sind innerhalb einer Trainingswoche Mittwoch, Donnerstag und Freitag die intensiven Tempotrainingstage und Samstag, Sonntag und Montag die „ruhigen“ Ausdauertage. Beginnen möchte ich aber diesen Artikel mit der wohl am häufigsten vernachlässigten Trainingseinheit.

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Maltes Albtraum – Der Trainingsplan für Frankfurt

Nachdem ich in den letzten Jahren andere Mitglieder und Freunde für Marathonläufe, olympische Distanzen und Halbdistanzen fit gemacht habe, wird es Zeit jemanden für eine Langdistanz zu trainieren. Deshalb hilft also Trainer-„Rookie“ Mättz dem Malte beim erwachsen werden in: M&M going IM.

Wie es dazu gekommen ist, können wir hier nicht eins zu eins wiedergeben. Wer uns kennt weiß das ein Wort (bzw. dummer Spruch) das andere gegeben hat und nun müssen wir da durch. Malte wird euch ganz emotional von seinen Leiden berichten und ich werde Maltes Trainingsplan schrittweise veröffentlichen und erklären. Wer auch für Frankfurt oder Roth trainiert, kann sich gerne an diesem Plan orientieren. Fragen könnt ihr immer direkt stellen, nutzt dafür am besten die Kommentarfunktion.

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M&M going IM

Wieso, weshalb, warum?!

Diese Frage wird uns Triathleten ja gern mal gestellt und die Häufigkeit der Fragen nimmt mit der Länge der angestrebten Distanz eher zu als ab.

Lieblingsantwort: „Weil´s geht!“ – Hoffentlich zumindest.

4 Jahre nachdem ich mit diesem wundervollen Sport begonnen habe, soll dieses Jahr – gerade noch rechtzeitig vor dem 30. Geburtstag – das große Ziel erreicht werden: Langdistanz!! Weiterlesen

Düsseldorf ist braun-weiss in Oceanside/California

Tobias beim Ironman 70.3


2 Tage vor Abflug: Das neu gekaufte Backup Fahrrad aus dem Lieferkarton genommen und auf Vollständigkeit geprüft. Dem aktuellen Fahrrad versucht die Pedale ab zuschrauben, gegoogelt in welche Richtung das richtig geht; Schraubenschlüssel abgebrochen.

1 Tag vor Abflug: In der Mittagspause neuen Schraubenschlüssel gekauft. Von 20 bis 22 Uhr versucht die Pedale zu lösen. Erfolglos. Um 22 Uhr Backup Fahrrad mit Trinkhalter und Tacho ausgestattet und zurück in den Karton! Um 4 Uhr ging es dann nach ca. 3 Std. Schlaf zum Flughafen. Fahrrad als Sondergepäck aufgegeben und es konnte losgehen. Vom Flugzeug aus beobachtet, wie das Sondergepäck verladen wurde (Notiz an mich: Fahrradkoffer kaufen!!!)

Ankunft LA – Fahrradkarton ganz! Den Fahrradkarton auf dem Koffer balancierend dann zum Rent a car shuttle. Mit PKW gestaltete sich das ganze jetzt schon wesentlich einfacher!

Sonntag nach Ankunft: Jetzt find mal in LA (Autostadt!!) einen Fahrradladen, der sonntags geöffnet hat! Gefunden in San Fernando Valley www.bikewarrior.com. Ein gebürtiger Kölner konnte mich mit Schlauch, CO2-Patronen und Ventiladapter ausstatten. Also abends nach Malibu um schön beim Sonnenuntergang am Pacific Coast Highway das Fahrrad einzufahren. Schönen Dank an den Fahrradworkshop, es passte alles! Bis auf den Verkehr, es ist auch an einer Küstenstraße nicht schön, wenn links die Autos mit 100km/h vorbei rasen und rechts die Autos parken!

Tags drauf: Abschluss-Lauftraining auf dem Ocean Front Walk von Santa Monica nach Venice Beach und zurück.

Tags drauf: Abschluss-Schwimmtraining im (renovierten & beheizten) Olympischen Schwimmbecken von 1974!

Wettkampftag: 3 Uhr, der Wecker klingelt; 3:15 Uhr Kontrollanruf aus Deutschland; 3:30 Uhr ins gepackte Auto und 90 Meilen gen Süden; 3:40 Uhr Stau auf einer vierspurigen Autobahn!!! Hinter Downtown hatte sich der Stau aber auch schon wieder aufgelöst. Um 5 Uhr dann in Oceanside angekommen. Auf dem Parkplatz beim Nachbarn noch die Luftpumpe ausgeliehen und das Rad auf vernünftigen Druck gebracht. Vorbereitungen abgeschlossen. Ab in die Wechselzone. Helme und Material wurden hier nicht kontrolliert, nur die Zugangsberechtigung! 80 % der Leute hier machten den Eindruck diese Sportart erfunden zu haben, bei denen jenseits der 50 bin ich mir nicht sicher, ob die vor 30 Jahren nicht auch schon dabei waren. Fahrrad neben der Palme und der Parkuhr abgestellt. Finde ich wieder! Es dämmert. 6:20 Uhr Rennfertig, also mit Anzug, Badekappe, Brille und Chip ging es dann noch mal zum Dixi. Ich habe noch kein anderes Volk gesehen, das so diszipliniert in einer Schlange stehen kann! 6:40 Uhr, die Profis starten, richtig, ohne mich, die brauchen ja auch einen Vorsprung! 7:00 AM 58° Außentemperatur, es ging ins Wasser, kalt, kalt, kalt und salzig. Kaum an der Startlinie angekommen ging es auch schon los. Ohne Kacheln ist es schwer die Spur zu halten, ich schaute immer wieder nach vorne und versuchte wieder nach links zu kommen. Die Strecke macht zudem einen Linksknick und an der Spitzkehre nehmen die Wellen zu. Nach gefühlten 50 Min. kommt der Ausstieg. Unzählige Helfer halfen mir aus dem Wasser und öffneten den Neo! „Keep Going“ leicht gesagt, wenn man bis zu den Oberschenkeln im Wasser steht. Ab auf´s Rad, bei 68° und bedecktem Himmel stand mir eine angenehme Radtour bevor. Auf dem alten Pacific Highway Richtung Norden. Die Betonplatten-Bauweise erinnerte mich an die ersten Besuche in der DDR nach dem Mauerfall. Vorbei an „Dolly Partons Brüsten“, einem Atomkraftwerk betrieben von den Edison Kraftwerken mit einer Sonne im Logo! Die Bauweise des Kraftwerks ergibt sich ja aus dem Spitznamen! Rein ins Landesinnere ins Camp Pendelton. Militärisches Sperrgebiet. Was da an Getier rumläuft, kann es gut mit den Terrarien in Hagenbeck aufnehmen. Ab km 60 kam neues Gefilde auf mich zu. Die Straße lief leicht abschüssig auf ein Hindernis zu. Aber was war es, so etwas hatte ich bei meinem Radtraining in Hamburg und Umgebung noch nie gesehen. Der liebe Gott hatte hier einen Deich von mir bisher ungeahnten Ausmaßen gebaut. Laut Internet heißt so was Berg. Die Geschwindigkeit sinkt rapide auf einstellige Werte. Eine handvoll Leute waren gezwungen abzusteigen, ich aber tat alles um mit dem einbeinigen Mitstreiter mit zu halten. Nach 100 Höhenmetern war der steilste Anstieg der Strecke geschafft! Zurück noch vorbei am Flughafen der Navy – macht Sinn wenn man länger drüber nachdenkt. Transition Area, die Sonne kam raus, der Badeort zeigte sich von seiner besten Seite. Am Strand entlang geht es in die erste Runde, nichts kann mehr schief laufen. Denkste! Nachdem mir das Schoko-Gel in der Wechselzone schon nicht geschmeckt hatte, wurde mir jetzt roter Energie Drink angeboten. Rot vertrage ich nicht, also nur noch Wasser und Banane. Der zweite Teil der Strecke führt parallel zum Strand entlang. Jede Abzweigung zum Meer schickte eine frische Brise vorbei, die ein wenig Abkühlung schafft. Nach zwei Runden und insgesamt 5:59:03 ist es geschafft! Zur Belohnung gibt es eine Mütze, Obst, Wasser, Cola und Pizza!

Sunset and Clearwater – Julia in Florida

Saison-Hightlight: Ironman 70.3 in Florida/Clearwater


Ich befinde mich jetzt in der wohlverdienten Pause und schwelge in Erinnerungen.

Ich kann es kaum glauben, dass ich vor kurzem noch bei 26 Grad in einem kurzen Anzug einen Wettkampf bestritten habe.

Der typisch braungebrannte Rand der Radhose am Oberschenkel erinnert mich jeden Morgen daran.

Aber jetzt mal von vorne.

Nach meiner Qualifikation in Wiesenbaden (siehe Bericht im September)

stand fest: Ich will dahin! Nur wie?

Nach ein paar Telefonaten mit Hannes Tours war klar, dass ich doch lieber mit dem Schweizer Pondon reisen möchte.

Eitziger Team war mir von Anfang an sehr sympatisch und so war schnell die Reise gebucht.

Und mit im Gepäck: Anja aus Wiesbaden!

Nach ein paar Trainings- Motivationsproblemen im Oktober (naja, nicht sehr leicht, wenn alle Pause machen und man sich selber davon überzeugen muss, wie toll es doch ist, im ströhmenden Regen im Dunkeln laufen zu gehen) ging es dann am 06.11. los.

Start in Frankfurt.

Abflug nach Chicago und anschliessend nach Tampa in Florida.

Nach einer unfreiwilligen Übernachtung in Chicago durch den verpassten Anschlussflug erreichten wir ziemlich übermüdet Clearwater Beach.

Die Müdigkeit war schnell verflogen.

Der tolle Empfang des Eitzinger Teams und vorallendingen: Palmen, Meer, weisser Strand und Sonne.

Meine Augen waren von der Helligkeit und den ersten Eindrücken schier überfordert.

Anja und ich beschlossen eine erste Laufeinheit am Strand zu machen.

Was für ein Start in eine unvergessliche Woche. Ich glaube, so einen Sonnenuntergang habe ich noch nie erlebt.

Die darauf folgenden Tage waren eine Mischung aus Urlaub, leichtes Training, Ausruhen und Geniessen. Jeder Tag kam mir wie 48 Stunden vor.

Morgendliches Training im Meer lies meine Angst vor dem Schwimmstart im Wettkampf verfliegen.

Also besser konnte es nicht kommen.

Die gesamte Stimmung im Schweizer Team war toll, naja, bei dem Himmel fällt das nicht besonders schwer.

Von gemeinsamen Schwimmtraining, Lauftraining, bis hin zur Besichtigung der Lauf und Radstrecke war alles gut durchorganisiert.

Zwei Tage vor dem Wettkampf wurde die Expo eröffnet.

Der Ort wurde nach und nach durch Triathleten eingenommen und Wettkampfluft machte sich breit.

Auf zur Akkreditierung.

Am Abend gab es das obligatorische Pastaessen.

Der Shuttleservice brachte uns zum Ort des Geschehens. Nein, nicht in eine olle Messehalle o.ä….ich traute meinen Augen kaum.

Das Athleten-Dinner fand direkt im Sonnengang am Strand statt.

Was für eine Atmosphäre….!!!

Am Tag vor dem Wettkampf ging es zum Einchecken des Equipments in die Wechselzone. Wie auch schon in Wiesbaden, gab es wieder das Beutelsystem. Blauer Beutel für Radsachen und roter Beutel für die Laufsachen.

Bloss nichts vergessen. Allerdings war bei dem Klima klamottentechnisch an gar nicht so viel zu denken.

Genug Gels und Riegel schmückten mein Rad.

In der Wechselzone angekommen sah ich den amtierenden Weltmeister der sich freudestrahlend für ein kurzes Foto bereit erklärte.

Michael Raelert wirkte sehr entspannt und wir plauderten sogar ein bisschen über die schöne Stadt HamburgJ.

Der Wettkampftag

WECKER-Klingeln um 5:15 Uhr.

Überall auf den Strassen waren schon Athleten mit Neos in Badelatschen unterwegs.
Schnell angezogen, ohne Nutella-Brot geht gar nichts!

Ich merkte daran, dass ich nichts mehr wieder fand, dass ich wohl doch sehr nervös war. WO WAR DENN BLOSS MEINE UHR?
Erstmal rasch zum Ort des Geschehens! Notfalls muss ich mein Fahrradtacho mit auf die Laufstrecke nehmen….

Anja peste wieder ins Hotelzimmer, während ich versuchte mein Rad durch zu checken.
Der rettende Ruf: Ich habe SIE! Gut…dann konnte doch nichts mehr schief gehen.

Kaum vorstellbar, dass es bald den ersten Wettkampf-Profi-Startschuss geben sollte. Es war noch ziemlich dunkel, aber eine tolle Wettkampfkulisse….dann ging die Sonne auf!

Ab zum Strand..und rein in den NEO!

30 Sekunden vor meinem Startschuss….! Der erfolgte um PUNKT 7:20Uhr….

Die 1,9 km Schwimmstrecke war durch grosse Bojen gut gekennzeichnet. Trotzdem war es sehr anstrengend, seinen Weg zu finden. Nicht nur die vielen Füsse, die ich im Gesicht hatte, sondern auch
der ordentliche Wellengang machte es mir schwer, einen Rhythmus zu finden. Ich habe irgendwann aufgehört, die Salzwasser-Schlucke zu zählen.
Nach 37min war es geschafft.
Raus über den Strand ging es durch eine grosse Duschwand. Kurz danach brüllte mich eine kleine Helferin an: SIT DOWN!!!
Meinen Blick hätte ich gerne gesehen, aber der Befehlston war so eindeutig dass ich gefühlte 1,5 Sek. später unten am Boden sass.
Einer hielt mich fest, zwei andere Helfer zogen mir in Windeseile den Neoprenanzug von den Füssen. Ich konnte gar nicht so schnell gucken und meine Sorge dass meine Leihgabe
kaputt gehen könnte, fand in dieser Schnelle keinen Platz.
Los ging es zu meinem Radbeutel…Nummer 798 war schnell gefunden! Auch dort wieder unzählige Helfer!
Schnell umgezogen, Rad gesucht und gefunden ging es auf die Radstrecke….

Die 90 km Radstrecke war nach Wiesbaden und dem Taunus nicht durch das Streckenprofil anspruchsvoll. Eher durch das Windschatten-Pulkfahren, was ja eigentlich verboten ist.
Schnell rasten grosse Gruppen an mir vorbei. 40 km/h auf meinem Tacho war da keine Seltenheit.
Die Wettkampfrichter hatten viel zu tun, aber man kann ja nicht gleich 30 Leute ermahnen oder disqualifizieren.
Einmal habe ich auch versucht, an einer Gruppe dran zu bleiben. Aber die Gefahr in einen Unfall verwickelt zu werden, war mir zu gross und so fand ich meinen eigenen Platz. Mit gesunden Abstand zu anderen Fahrern.
Nach 30km fühlte ich mich wohl…und merkte den Unterschied, neue Laufräder zu fahren.

Nach 2:30 Std kam ich heil und glücklich in die Wechselzone! Was für eine Radstrecke…..in dieser Atmosphäre!

Der Wechsel zum Laufen ging ziemlich gut…allerdings kam dann der kleine Einbruch. Obwohl ich mich nach dem Rad noch so gut gefühlt habe, kam ich schlecht ins Laufen rein.
Nach relativ kurzer Zeit hatte ich Seitenstiche, die ich durchs Atmen schlecht in den Griff bekam.
Beim ersten Überqueren der Brücke sah ich Anja und die Eitzinger Gruppe…
Alle schrien mir zu.
Ich versuchte mich zu motivieren, aber wenn ich ehrlich bin, fiel mir das sehr schwer. Als mich dann so viele Frauen meiner AK überholten, sank mein Kampfgeist…..was war denn da los???

Ich guckte auf meine Uhr und sah, dass ich mit einem guten Lauf die 5 Stunden Marke knacken konnte. Psychologisch war das nicht ganz so gut, weil ich einfach nicht schneller konnte und ich mich selber unter Druck setzte.
Nach 5 km und unzähligen Wasserbechern über Kopf und Körper wurde es nach und nach etwas besser.

Das zweite Mal überquerte ich die Brücke und wieder sah ich meine Gruppe. Sie gaben alles.
Es wurde abgeklatscht..und Anja rief mir motivierende Worte zu!

Erstmal ging es jetzt zurück zur Wechselzone. Und dann in Runde zwei. An der Wechselzone befand sich auch der Zieleinlauf und in dieser Stimmung bekam ich das erste Mal Gänsehaut.
Aber erstmal zurück wieder über die Brücke.
Ich beschloss zwei Gels zu nehmen. Ich spekulierte auf einen Zuckerschock:-)
Und wirklich: es wurde immer besser und leichtfüssiger!

Ein Blinzeln auf die Uhr sagte mir dass die 5 Stunden Marke unrealistisch wurde und so nahm ich das Tempo etwas raus und fing an die letzten 5 km zu geniessen.

Das Ziel rückte immer näher…..und beim Einlaufen hatte ich feuchte Augen!
Nach 5 Stunden und 4 MInuten hatte ich es geschafft!!!

GEFINISHED…lag ich glücklich in Anjas Armen! W O W!!!

Abends ging es dann zum DINNER…..! Wieder in dieser Kulisse!

Und einem neuen(alten) Weltmeister: Michael Raelert.
EINE UNVERGESSLICHE WOCHE…MIT EINEM TOLLEN SCHWEIZER EITZINGER-TEAM!

UND DANKE AN DIE TOLLE UNTERSTÜTZUNG VON ANJA…….M-Dot!