Aller guten Dinge sind drei

Warum die Zahl 3 an diesem Wochenende schwer im Einsatz war.

Nach dem überzeugenden Dreier gegen 1860 München (3:1) ging es zu dritt über die B73 nach Cuxhaven. Kilometermäßig gar nicht so furchtbar weit weg, aber bei gerade mal 12km Autobahn hat´s doch ganz schön lang gedauert, bis wir bei Gian-Carlo im Pizza-Pub saßen und uns für den Lauf am nächsten Tag stärkten – mit 3 Pizzen.

Gut ausgeschlafen wartete Dirk am nächsten Morgen mit gutem Frühstück auf die beiden Jungspunde aus seinem Keller. Danach ging es mitm Auto quasi direkt zur Startlinie. Noch kurze Aufregung, weil Mättz´ Anmeldung untergegangen war und er sich (immerhin kostenfrei) nachmelden musste.

Ich war von Beginn an darauf bedacht, den geplanten 5:00min/km-Schnitt zu realisieren. Mättz und Dirk, der wegen einer Verletzung „nur“ einen Halbmarathon absolvieren konnte, ließen es ruhiger angehen, aber bei Start und Ziel haben wir uns immer sehen können. Die ersten beiden Runden konnte ich gut im Feld mitlaufen. Immerhin waren noch Läufer der gleichzeitig gestarteten 10-/21,1/30km-Läufe auf der Strecke. Bei gutem Laufwetter war so recht zügig die Halbmarathondistanz absolviert. Dann leerte es sich aber rasant – auf und neben der Strecke. Erst auf den letzten drei (!) Kilometern konnte ich mich an eine wunderbar gleichmäßig laufende Frau hängen, die mir erzählte, dass sie in drei Wochen den Hannover-Marathon laufen will und Cuxhaven nur zur Vorbereitung diene. Da war schon klar, dass sie nach 30km aufhört und die letzte Runde wieder ganz einsam werden würde. Alle verbliebenen Marathonis lächelten sich bei den Entgegenkomm-Passagen an – brothers (and sisters) in crime!!!

Kurzer „Schock“ dann an der letzten Wende (km37): Mättz kommt mir entgegen. Mein Restvorsprung, 300- vielleicht 400m. „Mmh, da hat er ja noch ordentlich angezogen!“ denke ich mir. Ich war nur gut 2 Minuten hinter meinem Plan und damit recht konstant gelaufen. Aber auf der langen Gerade konnte ich mich mit einem zaghaften Blick nach hinten beruhigen. Mättz war nicht in Sicht und so müsste ich mir nicht allzu viele Sprüche im Ziel anhören. Noch einmal durch die Cuxhavener Fußgängerzone, rechtsrum, Fahne packen und ab durchs Ziel. Mit einer Brutto-Zeit von 3:33:33h (netto 3:33:18h) neue persönliche Bestzeit, 2. in der Altersklasse und 13. gesamt. Keine drei Minuten hinter mir kommt Mättz (auch Fahne schwenkend) ins Ziel und gesellt sich im Gesamtranking direkt hinter mich. Er ist 3. in seiner AK.

Nach erholsamer Dusche und Essen ging´s dann wieder nach Hause – diesmal ohne Dirk. Vielen Dank für Bett, Speis und Trank!!

Diese Woche wird nach den beiden Ruhetagen nur regenerativ trainiert.

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