2. Landesligastart beim Vierlanden-Triathlon

Vierlanden-CrewZack und plötzlich ist Sommer! Am Sonntag, den 5. Juni starteten nicht nur viele braun-weiße Triathletinnen und Triathleten in Berlin, Rapperswil oder im Kraichgau, sondern bei fantastischem Wetter und Temperaturen bis zu 30 Grad auch beim Vierlanden Triathlon. Neben einigen Jederfrauen und -männern starteten unsere 2 Deerns- und 3 Jungs-Teams beim 2. Ligawettkampf in diesem Jahr. Schnell kommt einem da das Wort „Hitzeschlacht“ über die Lippen, aber besonders Rennen wie die Europameisterschaft letztes Jahr in Frankfurt lehren uns, da nicht zu schnell Superlative ins Feld zu führen. Sagen wir einfach: Es war … warm! 😉

Aufgrund der höheren Temperaturen des Wochenendes wurde auch schnell klar, dass lediglich die Starterinnen und Starter auf der Mitteldistanz mit dem kleinen Schwarzen ins Wasser gehen durften. Für alle anderen hieß es: Neoprenverbot!

Die Deerns, die 10 Minuten früher als die Jungs das kühle Nass des Oortkatener Sees genießen durften, mussten im Vorwege den Verlust von Juliet hinnehmen, die berufsbedingt nun leider umziehen musste und unsere Abteilung verlassen hat. Von dieser Seite noch einmal: Danke, Juliet! Du bist mit deinen Siegen beim XmassRun und beim Scheeßel Duatlon in unsere Annalen eingegangen – You’ll never swim, bike & run alone!

Doch die anderen Mädels konnten Juliets Ausfall mehr als gut kompensieren. So stieg Svenja als 5. aus dem Wasser und zeigte auch insgesamt eine starke Leistung, die mit 16. Gesamtplatz belohnt wurde. Sportlich lief es auch bei Marie, ein bisschen Pech war aber auch dabei, denn obwohl sie als Zweite aus dem Wasser stieg, verlor sie beim schwimmen ihren Transponder, wurde dann aber doch noch gewertet, da andere St.Paulianer dies schnell der Wettkampfleitung meldeten. Unsere Trainerin Kathi musste sich auf dem Rad nur einer anderen Triathletin geschlagen geben, erreichte mit einem Bike-Split von 34:35min eine großartige Zeit und wurde am Ende Zweite ihrer AK. Bei der letzten Disziplin des Tages war Maiken verdammt fix unterwegs und lief mit 22:40min die zweitbeste Zeit des Tages. Neben großartigen Wechselzeiten, zeigte auch Kim, dass sie in ihrer Altersklasse das Babo – Deern ist. Sie wurde hinter Hanna, die mit großartigen 1:17:31h beste braun-weiße Triathletin des Tages wurde, zweitbeste FCSP-Deern und gewann souverän ihre AK Wertung. Wir brauchen uns um die St. Paulianische Traithlonzukunft also gar keine Sorgen machen, gerade wenn dann auch noch Luise mit einem fantastischen Rennen klar die AK Jugend gewinnt.

So errungen unsere zwei Deerns-Teams nach einem sehr gut organisiertem Wettkampf tolle Ergebnisse. Team 1 schaffte mit dem 3. Platz den Sprung aufs Treppchen und Team 2 wurde das sechstbeste Damenteam des Tages. In der Ligawertung musste das Team aber der herausragenden Leistung der Triabolos Tribut zollen, die an diesem Tag nicht nur das beste Team stellten, sondern auch damit die Führung in der Tabelle übernahmen. Unsere zwei Teams belegen zur Zeit die Plätze 2 und 6. Aber der Drops ist noch nicht gelutscht….Lutschen ist ein gutes Thema, aber dazu gleich mehr.

Auch unsere Jungs konnten starke Ergebnisse einfahren. Liam war mit seinen 29:07min für die 20 Kilometer auf dem Rad nicht zu schlagen, wurde am Ende mit einer Zeit von 1:05:50h bester braun-weißer Triathlet des Tages und errang Gesamtplatz 8. Wie bei den Mädels macht auch bei den Jungs der Nachwuchs auf sich aufmerksam. So wurde Phillip mit einer starken Leistung, besonders mit seiner Sub20min Zeit für die 5 Laufkilometer, zweitbester St. Paulianer, belegte am Ende mit einer Zeit von 1:07:08h den 17. Gesamtplatz und gewann darüber hinaus die AK20. Das er eine wahre Wassernixe ist, bewies mal wieder Oli, der mit nur 11:02min für die 750m „forth out of water“ wurde und somit für einen guten 4. Platz unseres Jungs-Teams 1 beitrug. Auch in der Ligatabelle rutschte das Team auf dem 4. Rang, auch hier ist die Messe noch nicht gelesen.
Unsere Jungs-Teams 2 und 3 belegten beim Vierlanden Triathlon die Plätze 12 und 18 und stehen zur Zeit in der Tabelle auf den Rängen 11 und 18.

Es war ein super Wettkampf mit einer tollen Orga, freundlichen Helferinnen und Helfern und (wie anfangs erwähnt) traumhaftem Triathlon-Wetter. Doch eines sei noch erwähnt: Auch bei dieser Sprintdistanz gab es einen schmalen Grad zwischen fairer Auseinandersetzungen auf dem Rad und der großen Nähe zum Drafting. Immer wieder ertönten Sätze wie: „Get off my ass“ oder „Hört auf zu lutschen“. Man kann jetzt viel über Sinn und Unsinn der Windschatten-Verbots-Regel bzw. deren Sanktionen diskutieren. Wir schließen nicht aus, dass auch braun-weiße Traithletinnen und Triathleten sich diesen Vorwurf an der einen oder anderen Stelle gefallen lassen müssen. Der Autor dieses Artikels und selber Teilnehmer des Wettkampfes sagt aber auch: Manchmal muss man ein Überholmanöver auch mal abschließen bzw. wenn man nicht die Körner hat, um so ein Manöver überhaupt einzuleiten, sollte man es auch nicht tun. Bei vielen Streckenteilen kam es zu regelrechten Rudelbildungen oder zu Situationen, wo man auf einmal gar keine Chance mehr hatte zu überholen, da 4 Sportler parallel zueinander fuhren und damit den Weg versperrten. Lasst uns alle daran denken, ob braun-weiß oder nicht: Das hier ist Landesliga und nicht der Ironman Brasil! Lasst uns alle dazu beitragen, nicht für 30sec Ersparnis in die Pedale zu treten sondern eher fürs Fair-Play zu bremsen. Tri-Wort zum Sonntag – out! 😉

Jetzt richten ganz besonders die Triathletinnen und Triathleten des FC St. Pauli ihre Augen und ihre pochenden Herzen, die so schnell schlagen wie ein Kolibri mit den Flügeln schlägt, auf Sonntag, den 12. Juni. Wir freuen uns darauf, Tri-Kids, Jederfrauen- und männer und Landesligateams im grünen Herzen Hamburgs zum 17. VVL Stadtparktriathlon begrüßen zu dürfen.

You’ll never swim, bike & run alone!

 

Die Ergebnisse findet ihr HIER, den derzeitigen Stand der Ligatabelle findet ihr HIER.

 

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