168 Stunden…

… und dann stehe ich schon im Ziel auf dem Römer, oder bin zumindest auf dem Weg dorthin. „Kinder, wie die Zeit vergeht!“ Sätze, die man sonst nur von älteren Verwandten hört, haben auch bei der Vorbereitung auf die erste Langdistanz ihre Daseinberechtigung.

Ich kann mich noch gut an den Trainingsauftakt Mitte Januar erinnern. Gut erholt von 4 Wochen unter australischer Sonne schleppte ich mich im Halbdunkel in die Alsterschwimmhalle, um die erste von vielen 3.500m-Einheiten zu meistern. Über den Halbmarathon in Frankfurt, den Marathon in Cuxhaven, die Halbdistanz in Hannover und über 300km-Radausfahrt in Schweden landet man dann ganz schnell in den letzten Zügen der Vorbereitung. Letzten Sonntag nochmal 150km durch den Hamburger Norden (inkl. Todesfelde) gekurbelt, bevor die unvermeidliche Aufregungs-Erkältung zuschlug. Dienstag und Mittwoch also Bettruhe. Immerhin kam die dicke Nase rechtzeitig, um sie vollständig wieder loszuwerden – letztes Jahr hatte ich das Gerotze noch am Tag vor der Halbdistanz in Köln, um dann am Wettkampftag völlig berfreit loszulegen.

 

Foto0348Ein entpannter Lauf am gestrigen Samstag hat dann auch die kleinsten Zweifel zerstreut, ob irgendwas in den 2 Tagen im Bett verschwunden ist…. Nein, ein halbes Jahr Training war nicht umsonst und vielleicht war diese extreme Form des Taperings ja auch ganz gut. Anfang der Woche nochmal kurz aufs Rad und in den See, bevor es am Donnerstagmorgen mit Auto und Mirja nach Frankfurt geht. Am Samstagmittag schweben dann auch meine Eltern ein, um den Support-Block zu komplettieren. Schwester Maike mit Freund Sven wohnen ja eh am Main.

Ich freu mich wie Bolle, dass es endlich losgeht. Hoffe auf trockenes Wetter und kann es nicht erwarten auch die anderen braun-weißen Starter zu treffen. Schönen Start in die Woche wünscht der Rookie

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